Full text : Die hygienischen Verhältnisse der Insel Formosa

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Höko  als  erloschen  ansehen.  Zweifellos  war  sie  durch  Einschleppung
und  starke  Entwicklung  von  Anophelen  verursacht  worden.
Auch  sonst  sind  bei  verschiedenen  Unternehmungen,  bei  denen
viele  Arbeiter  gebraucht  werden,  z.  B.  bei  Eisenbahnbauten  und  an
Wasserelektrizitätswerken,  mehr  oder  minder  starke  Epidemien  zu
beobachten  gewesen.  Seitdem  man  jedoch  Chininprophylaxis  anwendet, ­
  ist  das  epidemische  Auftreten  der  Krankheit  seltener  geworden. ­


Tabelle  VII.

Monat

Zahl  der  untersuchten ­
  Personen

Darunter  Plasmodienträger ­


Von  100  Untersuchten ­
  waren
Plasmodien  träger

Jap-Form.



Jap.

Form.

Jap.

Form.

1907

April  ....

151

68

43

l

28,4

1,4

Juli  ....

923

680

59

46

6,4

6,7

Dezember

1046

810

89

33

8,5

4,0

1908

März  ....

249

690

13

6

5,2

0,8

April  ....

919

309

9

2

0,9

0,6

Mai  ....

206

638

2

17

0,9

2,6

Juni  ....

828

296

25

3

3,0

1,0

Juli  ....

220

943

8

34

3,6

3,6

August  .  .  .

835

304

22

9

2,6

3,0

September  .

235

752

15

31

6,3

4,1

Oktober  .  .

793

311

52

22

6,5

7,1

November  .

201

742

14

28

7,0

3,8

Dezember

798

-

59

—

7,3

—

Jap.  Japaner,  Form.  Formosaner.

4.  Malaria-  und  malariafreie  Gegenden.
Als  Malariagegendensah  man  früher  die  Gegenden  von  Kilung,
Zuihö,  Kusshaku,  Nanshö,  Byörizu,  Sansaho,  Banshoryö,  Akö,
Hözan,  Karenkö,  Gozenjö,  Bokusekikaku,  Taitö,  Seikoö,  Parisha,
Dainan-ö  usw.  an.  In  der  letzten  Zeit  hat  sich  die  Tage  wesentlich
geändert.  Große  Epidemien  herrschen  gegenwärtig  nur  noch  an  der
Ostküste  und  in  Hözan  und  Akö.
            
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