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sie sich in den Gebirgsgegenden von Mittel- und in dem Flachlande von
Südformosa. Es gelang Kinoshita, an der Magenwand dieser Mücke
die Oocysten von Plasmodium immaculatum zu entwickeln.
d) A. Rossii Giles.
Diese Mücke kommt nur bis 24° n. Br. vor; sehr reichlich ist sie
in der mittleren und südlichen Ebene Formosas vertreten, besonders
in den Küstengegenden; in Ostformosa tritt sie nur spärlich auf. Die
Infizierungsversuche von Tsuzuki fielen positiv aus, die von Kinoshita
niemals.
e) A. (Myzomyia) sp. aus TaitcG(Hatori).
Auch diese Spezies wurde zuerst von Hatori gefunden und zwar
im Sommer 1909 in Taitö. Die Palpen sowie die Thorax- und Hinter-
leibsbeschuppung sind ganz so wie bei A. Rossii. Trotz dieser großen
Ähnlichkeit mit A. Rossii ist sie aber, weil sie auf den Flügeln andere als
die für A. Rossii charakteristischen T-förmigen Flecke aufweist, leicht
davon zu unterscheiden; außerdem hat sie im Gegensatz zu A. Rossii
und in Übereinstimmung mit A. punctulatus und A. maculatus deut
lich getüpfelte Schenkel und Tibien. Die Mücke ist in Ost- und Süd
formosa sehr häufig und dringt mit Vorliebe in die menschlichen
Wohnungen ein. Die Larven leben in Tümpeln und Kanälen, zu
weilen gemeinsam mit Culexlarven. Die Beziehungen der Spezies zur
Malaria sind noch nicht klargestellt.
f) A. maculatus Theob.
A. maculatus kommt in Berggegenden vor, besonders in Mittel-,
Süd- und Ostformosa. Zuweilen findet man große Larvenschwärme
in den Bächen.
g) A. fuliginosus Giles.
Wie A. maculatus, so findet sich auch diese Mücke in Berg
gegenden.
h) A. Kochii Dön.
Hiervon wurde nur ein einziges Exemplar gewonnen und
zwar von Kinoshita in Kilung.