Object: Das Unternehmen und der Unternehmergewinn vom historischen, theoretischen und praktischen Standpunkte

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eines persönlichen Kapitales zum Zwecke der Güterbildung zunächst 
gerichtet auf die Deckung der Bedürfnisse. 
Hier stellt sich uns der tiefe Unterschied zwischen Arbeit und 
Unternehmerthätigkeit dar; denn auch die Arbeit vereinigt persön 
liches mit außerpersönlichem Kapitale, aber sie thut es nur mit 
einem Teile, nur mit einer Art dieses im Menschen selbst ein ge 
schlossenen Kapitals, entweder mit der physischen Kraft, oder mit 
dem Intellekt, oder aber endlich mit dem Temperament. Jene An 
sicht, dass das Unternehmen für den Verkehr und auf eigene Ge 
fahr produziere, während die Arbeit dies nach beiden Richtungen 
nicht thue, ist falsch, es liegt nicht im Urwesen des Unternehmens, 
für den Verkehr zu produzieren, wenn dies auch nicht ausge 
schlossen ist, und es gibt Unternehmer, die zum Teil auf fremde 
Gefahr produzieren, z. B. der Sous-Unternehmer einer Bahnstrecke; 
die Arbeit produziert aber zumeist gerade für den Verkehr, und zum 
Beispiel der Stückarbeiter auch auf eigene Gefahr. 
Nur wo das ganze persönliche Kapital in Aktion tritt und 
sich im wirtschaftlichen Kampfe gegen die Natur oder die Gesell 
schaft wendet, da erscheint nicht mehr die Arbeit, da erscheint das 
Unternehmen in seiner Thätigkeit. Und während die Arbeit nur 
im Stande ist, Güter zu produzieren, welche wohl einen Wert für 
den Arbeiter besitzen können,^ so muss, um solchen Gütern einen 
allgemeinen Wert zu verleihen, um sie zum Kapital zu erheben, 
das Unternehmen seinen ökonomischen Einfluss auf dieselben aus- 
Oben. Das Unternehmen schafft durch die Verbindung von außer 
persönlichem Kapital und Arbeit und dem ganzen ungeteilten per 
sönlichen Kapital des Unternehmers nicht mehr Güter, sondern 
Kapitalien, ln der Hand des Unternehmers ist alles, was irgend 
welchen Einfluss auf das Entstehen, die Gestaltung und vor allem 
die Werterhöhung des Kapitals hat, Werkzeug zu diesem Zwecke; 
und sein Streben muss darauf gerichtet sein, sich die kapitalbil 
denden Faktoren dienstbar zu machen. 
Was ist es aber, das ihn dazu bewegt? 
Es muss doch ein von uns unerörtertes Etwas sein, das jene 
Werkzeuge gebraucht, und da es im Unternehmen die Arbeit und 
ihre Kräfte nicht thun, so müssen wir in der Person des Unter 
nehmers ein Prinzip suchen, welches es vermag. 
Es ist keineswegs genügend, wenn dem Unternehmer persönliches 
und außerpersönliches Kapital und physische, geistige und sittliche 
Arbeit zur Verfügung stehen. Es dürfen seiner Benützung wirt-
	        
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