Full text: Deutschlands chemische Industrie

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H. F. Flemming, Abteilung 1: Flügel- und Pianomechanikenfabrik, Abteilung 11: Dampfsägewerk und Holzhandlung, Leipzig-Leutzsch Franz Flemmingstraße 4. [ / N [eit etwa Mitte der sechziger J ahre des vorigen J ahrhunderts hat die deutsche Industrie bekanntlich [ [ auf allen Gebieten einen starken Aufschwung genommen, der sie mehr als je zuvor instand setzte, [ k J [ sich mit ihren Erzeugnissen denen aller übrigen Industrieländer ebenbürtig an die Seite zu stellen und auf das Erfolgreichste mit ihnen in Wettbewerb zu treten. Dem Geschäftszweig, den die Firma H. E. Flemming, Eeipzig-Eeutzsch vertritt, kam dabei Fläthenraum 22000 0 mtr. Gesamtansicht besonders der Umstand zustatten, daß durch die militärische Besetzung Frankreichs während der Kriegs] ahre 1870 und 1871 der geschäftliche Verkehr mit diesem Bande längere Zeit hindurch gänzlich unterbrochen war. Die deutsche Pianoforte-Industrie sah sich deshalb genötigt, ihren Bedarf an Mechaniken inzwischen ausschließlich aus dem eigenen Bande zu beziehen, was zur unmittelbaren Folge das Aufblühen dieses Industriezweiges hatte, der bis dahin in Deutschland nur durch einige bedeutendere Etablissements vertreten war. Seitdem hat die deutsche Mechanikenindustrie nicht nur ihre herrschende Stellung im Inlande siegreich behauptet, sondern auch außerhalb der deutschen Grenzen mit jedem Jahre neue und glänzende Errungenschaften aufzuweisen. In diese Zeit des Aufblühens des genannten Geschäftszweiges fällt die Entstehung der Firma H. F. Flemming, die von dem jetzigen Seniorchef des Hauses, Herrn Hermann Franz Flemming, im Jahre 1874 gegründet wurde. Schon im Jahre 1876 sah sich die Firma zum Bau eines eigenen Fabrikgebäudes genötigt. Dieses stellte sich binnen kurzem als zu klein heraus, so daß im Jahre 1881 zu einem Neubau geschritten werden mußte. Es folgten noch weitere Vergrößerungen, bis sich im Jahre 1895 die Firma
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