Full text : Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Kapitel  I.  Die  Physiokraten.

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  und  kindlicli  zu  verspotten  und  nachzuw  >  der
dieses  Übereinstimmen  der  Einzelinteressen  unter  sic  i  „■  pnen
Allgemeinheit  noch  namentlich  diese  allgemeine  Kenn  m  .
Vorteils  durch  die  Tatsachen  bestätigt  wird.  Ganz  ^  eic  JL.  ’  dpr
war  vielleicht  notwendig,  daß  dieser  Optimismus  an  er  g
neuen  Wissenschaft  stand.  Man  kann  eine  Wissen  sc
bauen,  wenn  man  nicht  an  eine  gewisse  vorbestimmte  1  g  g  •
Dies  „gehen  lassen“  bedeutet  übrigens  nicht,  a  alismus.
wäre;  es  war  weder  eine  Lehre  der  Untätigkeit  noc  1  o-erade
Im  Gegenteil,  das  Einzelwesen  hat  alles  zu  tun,  da  es  _  J  g
darum  handelt,  jedem  das  Feld  frei  zu  lassen,  ’LinvJi  nt  pressen
man  heute  sagt  —,  ohne  zu  befürchten,  daß  die  Ei  ,  aden _
miteinander  zusammenstoßen  oder  dem  Allgemeinin  eie  .  ,  d j e
Die  Regierung  wird  allerdings  weniger  zu  tun  ha  en
Aufgabe,  die  ihr  die  Physiokraten  übertragen  immerhin  keine  bme
kure  sein,  da  sie,  wie  wir  sehen  werden,  die  künstlich  geschaffenen
Hemmungen  zu  beseitigen,  das  Eigentum,  die  Freu  -  e  Gesetze
die,  die  hiergegen  verstoßen,  zu  bestrafen  und  vor
der  natürlichen  Ordnung  zu  lehren  hat.
§  2.  Der  Reinertrag.
'  Die  natürliche  Ordnung  der  Physiokraten
Tatsachen;  wenn  sie  sich  auf  dieses  Allgemein  -  den  der
würden  ste  eher  den  Titel  der  Begründer  der  Soziolog  e,
Begründer  der  Ökonomik  verdient  haben  Aber  in^d^  Auf _
Ordnung  gab  es  ein  rein  wirtschaftliches  ^  hypno tisierte,
merksamkeit  ganz  in  Anspruch  nahm  und  s  die  Eo]le  des
daß  es  sie  in  eine  fälsche  Richtung  dr “®£®'  die  falscheste,  aber
Bodens  in  der  Gütererzeugung.  Hiei  finden  T.ehre.
auch  die  bezeichnendste,  Auffassung  der  physio  bedingt  not-«•
  Haüdluug  .  zum  Zweck  der  G.«e = üg  betagt  ^
wendigerweise  gewisse  Ausgaben,>  selbstverständlich  von
Worten:  einen  gewissen  Guterverbraucn,  Q  „hzn/iehen
dea  im  Laote  der  Ghtererae«SH„fdTr^SchW  dertSc5*
die  Physiokraten,  und  alle  nach  ihnen,  den  „  einei  »  p
Jedoch  glaubten  die  Physiokraten,  daß  dieser  Reinertrag  nur  in.
,  '  ",  ,  ,.  „  1  rrpTi  wenig  Interesse.  Siehe  auch  über  die  Frage
worden  ist,  haben  diese  Fo«Junpfen  w  8  vincent  de  Gonrnay  (1897)  und
dieses  kleinen  Problems  das  Buch  bcHEi  >  ß  1886).
besonders  Oncken,  Die  Maxime  Laisser-faire  et  laissez  passer

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