Verlag von Gustav Fischer in Jena.
Die Preise sind einschliesslich des jetzigen Teuerungszuschlages des Verlages angegeben. Für das Ausland
wird ferner der vom Börsenverein der deutschen Buchhändler vorgeschriebene Valuta-Ausgleich berechnet. —
Die Preise für gebundene Bücher sind bis auf weiteres unverbindlich.
Geld und Kapital. Gesammelte Aufsätze von Dr. Friedrich Bendixen,
Direktor der Hypothekenbank in Hambuig. Zweite, (lurchgesehene und vermehrte
Auflage. (VIII, 218 S. gr. 8°.) 1920. Mk 16.—, geh. Mk 22.—
Inhalt: I. Zur Theorie des Geldes: i. Fünf Jahre Geldtheorie. — 2. Der
Geldbegriff. —3J4. Vom Geldwert. — 5* Vom Gelde als Generalnenner. — 6. Geldwertu. Goldwährung.
— 7. Das Gold im internationalen Verkehr. — 8. Die Geldschöpfung. — 9. Bemerkungen
zur Geldschöpfungslehre: Geld ■ u. Kaufkraft. Geldmenge und Umlaufsgeschwindigkeit.
Barzahlung u. Giroverkehr. Geldschöpfung u. Kassenbestände. Geld als Kapital.
Das Geld als „Anrecht“. Das Problem des Endes.— 10. Vom theoret. Metallismus (Eine Kritik
der Lehre Karl Diehls): Das währungstheoret. Problem. Zweierlei Geldbetrachtung. Werteinheit
u. Zahlungsmittel. Die vermeintliche Abschätzung am Golde. Konkretes Wertmaß oder
abstrakte Einheit! Metallismus und Geldschöpfung. Gold internat. Zahlungsmittel f Geldqualität
der Banknoten. Ursachen des Valutastandes. Inflation u.Quantitätstheorie. Die schwedische
Währung. Politik u. Wissenschaft. — II. Nominalismus u. Metallismus (Eine Entgegnung
an L. v. Bortkiewicz). — II. Die Reichsbank und ihre Politik: 12. DerCharakter
der Reichsbank. — 13. Die Reichsbank „auf Kündigung“. — 14. Geldknappheit u. Notendeckung.
— 15. Goldeinfuhr u. Goldabfluß. Ein Gutachten zur Bankenquete. — 16. Weitere
Gutachten zur B~ankenquete. — 17. Devisenh'andel u. Reichsbankausweise. — 18. Die Lombardverteuerung
an den Quartalsterminen. — 19. Die Lombardverteuerung in der Praxis. —
III. Das Kapital: 20. Die nationale Bedeutung der Kapitalbildung.—■ 21. Fremde Werte
an deutschen Börsen. — 22. Industrieller Hypothekarkredit. — 23. Die Amortisationshypothek.
— Anhang: Grundriß eines Systemes der ökonomischen Theorie des Geldes.
Währung und Valuta. Eine Einführung in das deutsche Geldproblem der
Gegenwart. Von Dr. rer. pol. Fritte Terhalle, ao. Prof, an der Universität
Jena. (64 S. gr. 8°.) 1919. Mk 5.40
Berliner Börsenzeitung, 16. Dez. 1919:
. . . die „Einführung in das deutsche Geldproblem der Gegenwart“ von Prof.
Terhalle ist ganz besonders zu schätzen, denn sie . ordnet den für die Behandlung des
Problems erforderlichen Wissensstoff in recht geschickter Weise und wird daher allen denen,
die an der Diskussion über die Zerrüttung unseres Geldwesens und über die für die Besserung
der Verhältnisse einzuschlagenden Wege teilnehmen wollen, ein vortreffliches Hilfsmittel
sein. Der Verf. behandelt in vier Abschnitten „die deutsche Geldverfassung gestern
und heute“, „Ursachen und Wirkungen der Währungsverschlechterung“, „die Valuta“ und
„die Zukunft von Währung und Valuta“.
Vnn 1Q4.R hie haiita B an h- und finanzwissenschaftliche Studien. Wesentlich
vuil IOtö Uib IIBUlt;. gekürzte Ausgabe des Buches: „Die deutschen Großbanken
und ihre Konzentration im Zusammenhang mit der Entwicklung der Gesamtwirtschaft
in Deutschland“. Von Dr. J. Riesser, Geh. Justizrat u. ord. Honorarprof.
a. d. Univ. Berlin. (VIII, 141 S. gr. 8°.) 1912. Mk 9.—
Inhalt: I. Einleitung. Die Aufgaben des Bankwesens im Wirtschaftsleben. —
2. Die erste Epoche (von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Jahre 1870). — 3. Die
zweite Epoche (von 1870 bis zur Gegenwart). — 4. Der gegenseitige Einfluß der Banken
und Industrie-Konzentration. — 5. Die durch die Konzentrationsbewegung geschaffene
Lage; Vorteile und Gefahren der Konzentration; die Aussichten für die Zukunft.
Valutafibel. Eine Einführung in die Fragen des Geldwesens. Für Lehr- und Vertragszwecke
sowie zum Selbstunterricht unter besonderer Berücksichtigung der
heutigen Verhältnisse. Von Dr. Alfred Schmidt-Essen. (VI, 96 S. 8°.)
1921. Mk 8.—, geh. Mk 11.—
Der Weltkrieg und die darauffolgende Zeit haben gewaltige Veränderungen auf dem
Gebiete des Geldwesens hervorgerufen. Diesen Veränderungen ist in dem vorliegenden
Lehrbuch des Geld es, das eine erste Einführung in dieses wichtige Problem sein will, Rechnung
getragen worden. Das Buch will in erster Linie erzieherisch wirken, indem es zur
tätigen Teilnahme an der Praxis des Geldwesens anregen soll. Als Einführung ist es aber
auch dazu berufen, den Leser zum Studium der grundlegenden Werke der modernen Geldliteratur
zu veranlassen und ihn instand zu setzen, den Kampf um die sogenannte „metallistische“
und die „nominalistische“ Geldtheorie verständnisvoll in der Tagespresse zu verfolgen.
Die Benutzung der Schrift für den Unterricht kann sich nach dem Zweck richten,
je nachdem es sich um Elementarschulen, Mittelschulen, Seminare von Universitäten,
populäre Vortragskurse oder um die oberen Klassen der höheren Schulen handelt.