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lieh in einer physiologischen Studie über die weibliche
Körperbildung behandelt). Ferner beschäftigte ich mich
mit der höchstwahrscheinlichen, wenn auch unbewiesenen
und vielleicht unbeweisbaren Hypothese, daß es haupt
sächlich eine Folge des Zwanges war, unter dem die Frau
stand, indem sie ihre hilflosen Jungen in den Armen tragen
und gleichzeitig für diese und sich selbst Nahrung suchen
oder mit ihnen vor dem Feind fliehen mußte, welche zu der
vollkommen aufrechten Haltung des Menschen führte.
Diese und viele andere Punkte, die ein interessantes Licht
auf die spätere Entwicklung der Frau werfen (wie die Be
ziehungen zwischen Ackerbau und Hörigkeit der Frau),
behandelte dieser Teil des Buches, der sich mit den Frauen
der primitiven und halbbarbarischen Gesellschaft befaßte.
Als dieser Teil beendet war, ließ ich ihn mit der Ma
schine abschreiben und im Jahre 1888 mit den drei ersten
Kapiteln in einen Band binden; dann arbeitete ich an dem
bereits begonnenen letzten Teile weiter.
Dieser behandelte die Probleme, die allgemeiner als
Frauenfrage bekannt sind: Die Ursachen, die im moder
nen Europa Frauen veranlaßten, eine Neugestaltung ihrer
Stellung im sozialen Organismus anzustreben, die Rich
tung, in der diese Neugestaltungen sich bewegen, und die
Ergebnisse, die solche Neuordnungen in Zukunft wahr
scheinlich zeitigen werden.
Nach elf Jahren, im Jahre 1899, wurden auch diese Ka
pitel beendet und mit den beiden ersten Teilen in einen
starken Band vereint. Es erübrigte nur noch, das Buch
durchzusehen und das Vorwort zu schreiben. Den trocke
nen Erörterungen hatte ich in jedem Kapitel eine oder
mehrere Allegorien hinzugefügt *; denn, wenn es auch leicht
* Dje Allegorie „Drei Träume in der Wüste", die ich vor 19 Jahren
veröffentlichte, war diesem Buche entnommen, und ich habe bemerkt,
daß sie, aus dem Zusammenhang gerissen, vielleicht nicht jedermann
klar wurde.