die Tatsache, daß bestimmte Individuen einer mensch
lichen Art gewisse Fähigkeiten besitzen, einen vernünfti
gen Grund bilden, alle Individuen dieser Art in ein be
stimmtes Arbeitsgebiet zu zwingen.
Keine noch so genaue Analyse der physischen Konstitu
tion der Juden konnte ohne jahrhundertelange praktische
Erfahrungen a priori annehmen und noch weniger bewei
sen, daß parallel mit irgendwelchen physischen Merkmalen,
welche sie von ihren Mitmenschen unterscheiden, eine an
geborene einzigartige intellektuelle Begabung für Religion
geht. Die Tatsache, daß während dreier Jahrtausende, von
Moses bis Jesaias, von Jesus und Paulus bis zu Spinoza,
die jüdische Rasse Männer hervorgebracht hat, die der
halben Welt ihren religiösen Glauben und ihr religiöses
Feuer geliehen haben, beweist, daß irgendwo und irgend
wie, entweder organisch mit der physischen Konstitution
der Juden zusammenhängend oder als Resultat von Tradi
tionen und Erziehung, diese Begabung für religiöse Dinge
besteht. Trotzdem finden wir andererseits Millionen Juden,
denen dieser Sinn total und ausgesprochen abgeht, und
irgendwelche praktischen Vorschriften für das Individuum
auf diese erwiesene geistige Veranlagung der Rasse als
Ganzes zu basieren, wäre ebenso offenkundig lächerlich
wie verfehlt. Ein noch markanteres Beispiel bieten die
Deutschen. Keinerlei Betrachtung ihrer physischen Eigen
tümlichkeiten, selbst bei subtilster Untersuchung von Ner
ven, Knochen, Muskeln könnte bei dem jetzigen Stand der
Wissenschaft erweisen, daß mit dieser organischen Kon
stitution der Deutschen eine einzigartige Veranlagung für
Musik verknüpft ist. Wohl besteht immer die Möglichkeit
einer Verwechselung von angeborner Anlage mit den Re-
fälligen Verfälschungen nicht irreführen lassen. Es gibt vielleicht nicht
einen Mann oder eine Frau unter vielen Tausenden, die nicht in ihren Vor
stellungen über die körperlichen und geistigen Geschlechtsunterschiede
aufs stärkste von den grotesken Übertreibungen der modernen Tracht
und künstlich geschaffenen Sitten beeinflußt wären.