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halb der Menschen weit in Kontakt kommt, während die
ihm an Größe und Wildheit so unendlich inferioren Hunde
ihn in der Gefangenschaft überleben und sich vermehren,
gerade weil ihr kleinerer Bau und ihre geringeren Körperkräfte
dahin führen, jene sozialen Instinkte und jene Formen
der Intelligenz zu entwickeln, die sie den neuen Lebensbedingungen
zugänglich und für dieselben wertvoll
machen. Dieselbe Umwertung der Werte läßt sich in der
Geschichte menschlicher Rassen nachweisen. Der Jude,
dessen Geschichte eine lange Kette von Unterdrückungen
seitens physisch kräftigerer Völker mit stärkeren Muskeln
und Fäusten war, der zuerst unter der Peitsche des Ägypters
Ziegel formte und später im Exil seine Harfe an die
Weiden Babylons hing, der durch achtzehn Jahrhunderte
von den europäischen Völkern gemartert, verachtet und
mit Füßen getreten wurde, von Rassen, die ihn wohl an
Körperkraft und Stärke der Faust, nicht aber an Lebenskraft,
Scharfsinn, Intelligenz und Zähigkeit übertreffen, er
ist durch die langsame Drehung des Lebensrades nach
oben gekommen. Die ägyptischen Fronvögte und Krieger
sind dahingegangen, von den Babyloniern kennen wir nichts
mehr als einige Gedenktafeln und Inschriften, die von Siegen
und Kriegen künden. Die einst gefangenen Juden aber
sehen wir heute auf allen Straßen und in allen Städten.
Und die Abkömmlinge jener, die ausspieen, wenn sie von
Juden sprachen, die ihnen gewaltsam die Zähne ausrissen,
um ihnen Geld zu erpressen, antichambrieren heute geduldig
vor ihren Bureaus und Palästen, Adelige freien ihre
Töchter, Könige lassen sich in der Hoffnung auf goldene
Krumen gern zu ihrer Tafel laden, und die Entscheidung
über Krieg und Frieden liegt oft in der Hand
eines kleinen, asthmatischen Juden. Nach langen Jahrtausenden
von Verachtung und Pariatum ist die Zeit gekommen,
ob zum Heil oder Unheil, wo gerade jene Qualitäten
gebraucht werden, welche den Juden eigen sind und die sie