Full text : Anfangsgründe der Volkswirtschaftslehre

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Lohn  und  Gewinn.

m  ersetzt  wurde,  mit  dem  Tage  mußte  der  Eigentümer
m  suchen,  der  für  ihn  arbeiten  wollte;  und  er  hat  ihn
icht  gefunden;  denn  in  den  Anfängen  einer  Gesellschaft,
es  verfügbares  Land  für  jeden,  der  es  haben  will,  gibt,
die  Kapitalien  noch  wenig  Wert  besitzen,  und  wo  jeder
e  Arbeiter  sich  sein  Netz,  seinen  Bogen  oder  gar  den
,ug  selbst  machen  kann,  der  ihm  die  Produktion  auf
Rechnung  ermöglicht  —  in  einer  solchen  Gesellschaft  hat
d  Lust,  sich  in  den  Dienst  eines  andern  zu  begeben,
pigens  braucht  man  gar  nicht  zu  den  Anfängen  der
ichen  Gesellschaft  zurückzugehn:  wenn  man  sich  in  neu
ene  Länder  versetzt,  in  Kolonien,  auch  da  ist  die  Frage
chaffung  der  Arbeitshände  sehr  drückend  für  die  Kolo-|um
  Beispiel  augenblicklich  in  Tunis.  Was  haben  in
Zage  die  primitiven  Eigentümer  getan,  um  sich  die
anderer  zu  verschaffen?  Sie  haben  die  Sklaverei  er-Sie
  haben  sich  durch  Eroberung  die  zur  Bebauung
andes  erforderlichen  Arme  beschafft.  Es  ist  das  ein
imes  Ereignis  in  der  Geschichte  der  Menschheit.  Und
ich  aus  denselben  Ursachen  in  den  Kolonien  wiederholt.
Amerika  die  Eigentümer  in  den  Vereinigten  Staaten
ndereien  anbauen  wollten,  suchten  sie  sich  Sklaven  in
das  war  die  zweite  Phase  der  Sklaverei,  die  schwarze
ei.  Und  sogar  nach  Abschaffung  der  Sklaverei  in  den
en  ist  diese  in  manchen  Kolonieen  durch  Einstellung  der
^  csetzt  worden,  und  das  ist  die  gelbe  Sklaverei.  Aber
len  dieses  Wiederaufleben  der  Sklaverei  im  Kolonial-«eiseite
  lassen  und  zu  dem  Augenblick  zurückkehren,  in
die  antike  Sklaverei  zugleich  mit  dem  römischen  Weltflöste.
  Wird  der  Arbeiter  dann  frei  werden?  Noch
f  dem  Lande,  wo  er  noch  unter  dem  Joche  der  Leibtft
  bleiben  wird,  die  nur  eine  gemilderte  Sklaverei
.  Aber  in  den  Städten  wird  er  eine  verhältnismäßig
e,  aber  kurze  Zeitspanne  durchleben,  ein  lichtvolles
«spiel  sozusagen  in  der  Geschichte  der  Arbeit,  obgleich
wer  von  der  Finsternis  des  Mittelalters  spricht  —  es
Zeit  des  „Handwerkers",  der  sein  Handwerkszeug
sitzt  und  nicht  nötig  hat,  Lohnarbeiter  in  seinen  Dienst
len  oder  es  gar  selbst  zu  werden.
;r  diese  Periode  hat  nicht  lange  gedauert  —  etwa  fünf
>  Jahrhunderte  —  weil  einerseits  die  befreiten  oder
Städte  geflohenen  Leibeigenen  ein  neues  Proletariat
und  weil  anderseits  die  zur  Produktion  erforderlichen
            
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