Ein- und Ausfuhr.
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Halbfabrikate.
a) Rohgarne, einfach und gezwirnt.
1890 1900 1910 1913
Einfuhr 3,0 4,2 13,8 15,9 Mill. Mk.
Ausfuhr 14,6 11,8 8,3 8,4 „ „
Zur Einfuhr gelangten meist feinere Garne, zur Ausfuhr einfache Garne
in gröberen Nummern. Die Ausfuhr war in den früheren Jahren viel giößer,
doch haben in den letzten Jahren Österreich - Ungarn und Italien die Lieferung
der einfachen Rohgarne in stärkerer Weise aufgenommen und dadurch die
Schweiz zurückgedrängt.
Das hauptsächlichste Land für die Einfuhr im Jahre 1913 war:
Großbritannien 14,9 Mill. Mk.
Die hauptsächlichsten Länder für die Ausfuhr im Jahre 1913 waren:
Deutschland 5,4 Mill. Mk. | Österreich-Ungarn 1,0 Mill. Mk.
b) Baumwollgarne gebleicht, mercerisiert oder gefärbt.
1890
1900
1910
1913
Einfuhr ....
1,0
o,5
0,9 Mill. Mk.
Ausfuhr....
3,9
3,3
3,2 * „
Die hauptsächlichsten Länder für die Ausfuhr im Jahre 1913 waren:
Britisch-Indien 1,0 Mill. Mk. | Vereinigte Staaten 0,3 Mill. Mk.
Österreich-Ungarn - • • 0,45 „ „ | Philippinen 0,2 „ „
c) Baumwollgewebe, roh.
1890 1900 1910 1913
Einfuhr 8,4 11,7 22,0 21,1 Mill. Mk.
Ausfuhr 7,2 4,9 5,5 5,9 „
Die große Zunahme in der Einfuhr ist nur auf den verstärkten Gebrauch
der feinen Gewebe in der Stickereiindustrie zurückzuführen.
Die hauptsächlichsten Länder für die Einfuhr im Jahre 1913 waten.
Großbritannien 19,2 Mill. Mk. | Deutschland °> 8 Ml] l. Mk.
Die hauptsächlichsten Länder für die Ausfuhr im Jahre 1913 waten
Deutschland
3,7 Mill. Mk. | Österreich-Ungarn
1,0 Mill. Mk.
Fertigwaren.
l ) Baumwollgewebe, gebleicht oder mercerisiert, gefärbt, bedruckt, buntgewebt,
Piques, Damaste, Samte.
1890 1900 1910 1913
Elnf "hr 9,6 9,3 11,5 9,4 Mill. Mk.
Ausfuhr 31)2 18,4 17,8 18,4 „
Wie die Zahlen ergeben, spielen diese in den anderen Ländern so wichtigen
öttikel in der Schweiz keine besondere Rolle.