Mittellarid-1
Jurafiüffe
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Seen
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im Sommer fast trocken da liegen und unter den
Winterregen sich mit Wasser anfüllen.
Beim Wasserhaushalt der Flüsse, deren Ein
zugsgebiet im Mittelland oder im Jura liegt, wirken
keine Firnfelder mit. Hochwasser tritt hier infolge
der Schneeschmelze im Frühling oder bei starken
und anhaltenden Regengüssen ein. Im Winter und
nach langer Trockenheit im Sommer erreichen die
Gewässer den tiefsten Stand.
Flußabwärts verringern sich allmählich die
Schwankungen in der Wasserhöhe, besonders dann,
wenn Zuflüsse ans verschiedenartigen Gebieten des
Landes einmünden (Alpen, Mittelland, Jura).
Bringen die einen viel Wasser, so stehen andere zur
selben Zeit mittel oder niedrig; so gleichen sich die
-Unterschiede etwas aus. Die Seen wirken als große
Regulatoren im gleichen Sinne; sie lassen die Hoch
wasserflut nur mit Verspätung und erheblich ge
schwächt abfließen. Die dämpfende Wirkung tritt in
den größten Wasserbecken, dem Genfersee und dem
Bodensee, besonders klar zutage. Einzelne Kraft
werke, am Ausfluß von Seen angelegt, machen sich
den Vorteil einer natürlich regulierten Wasserfüh
rung zu nutze (Elektrizitätswerk Genf). Für die
Uferschntz- und Brückcnbanten und für die Wasser
kraft-Anlagen hängt sehr viel vom Wasserstand und
seinen Schwankungen ab. Er entscheidet ebenfalls
über die Dauer der Schiffahrt auf den dazu
geeigneten Flnßstrcckcn.
Im Vergleich zu den Gewässern der großen euro
päischen Tiefländer haben die schweizerischen Flüsse
fast durchwegs ein starkes Gefälle, vorab in den
Alpentätern und den Querdurchbrüchen des Jura.
Zahlreiche Schnellen und Wasserfälle unterbrechen
die längern Flußstrecken mit ruhiger Strömung;
das Gefälle ist noch unausgeglichen. Darin liegt