Burbach-Kaliwerke Aktiengesellschaft
Aufbau des |
Der Burbach-Konzern umfaßt die Burbach-Kali-
werke Aktiengesellschaft in Magdeburg und die Ge-
werkschaften Burbach, Baden, Markgräfler und
Beienrode. Die Betriebe liegen in Nord-, Mittel- und
Süddeutschland, also in allen Gebieten der deutschen
Kaliindustrie.
Das Stammunternehmen, die Gewerkschaft Bur-
bach in Beendorf bei Helmstedt, wurde im Jahre
1896 durch Herrn Dr. Gerhard Korte begründet, der
noch heute als Vorsitzender an der Spitze des
Konzerns steht. Diese Werke mit zwei Schächten
von je 520 m Teufe und umfangreichen Tagesanlagen
stellen Kalirohsalze und Speisesteinsalze her.
Die Aktiengesellschaft „Burbach-Kaliwerke‘“ ist
lie Sammelgesellschaft des Konzerns, in der 28
früher selbständige Gesellschaften mit insgesamt 32
Schächten vereinigt sind, nämlich:
Asse, Bernsdorf, Carlshall, Desdemona, Friedrich-
‚oda I und II, Frisch-Glück, Fürstenhall, Günthers-
hall, Heldburg, Hildasglück, Hindenburg, Königshall,
Niedersachsen, Oberhof, Reinhardsbrunn, Rastenberg,
Riedel. Rössing-Barnten, Salzmünde, Schwarzburg,
"Ta»pehmens,.
diegfried-Giesen, Siegfried-Giesen II, Volkenroda,
Nalbeck, Wilhelmshall, Oelsburg und Wittekind.
Diese Fusion, die endgültig im Jahre 1929 durch-
zeführt wurde, war aus Rationalisierungsgründen un-
)edingt notwendig. Von den erwähnten 32 Schächten
ind 15 endgültig stillgelegt und sieben werden in
teserve gehalten, so daß nur zehn die Gesamt-
)roduktion des Konzerns bewirken. Unter den Be-
riebswerken stehen natürlich diejenigen mit hoch-
‚rozentigen Sylvinitvorkommen in vorderster Reihe
Königshall - Hindenburg, Niedersachsen, Siegfried-
tiesen und Volkenroda).
Der Gesamtanteil des Konzerns am Kalisyndikat
jeträgt 18,6 %. Der Burbach-Konzern gehört zum
‚ogenannten Kaliblock, dessen Hauptglied die Gesell-
ıchaften Salzdetfurth, Aschersleben und Westeregeln
nit einem Anteil von 28,8% bilden; mit zwei
zleineren Beteiligten erreichte der Block Ende 1929
19,3 % der Gesamtquote (auf der anderen Seite steht
ler Wintershall-Konzern mit zusammen 40,7 %; den
\usschlag gaben die neutralen, in der Hauptsache
lie staatliche Beteiligung, speziell der preußische
ınd anhaltische Besitz).
Betriebsbeschreibung.
Grundbesitz und Gerechtsame:
Der gesamte Grundbesitz der Werke des Burbach-Konzerns stellt sich auf 6477300 qm; die Gerechtsamen
amfassen 639 253 654 am.
N ıke
Werke des Burbach-Konzerns
SE Quoten Werke
00
6251
3.9964
„0413
4903
‚9394
„3435
„6251
7149
4,9290
3,7270
10413
3.0620
7476
5.2986
1.7149
5680
5.8374
13781
„6251
1.2452
5,3884
„40... 5,2986 108,6372
Vebertrag: 103.6372
Gesetzl. Quoten
oo
103.6372
Krügershall
Walbeck . .
Buchberg .
Wittekind .
Glückauf-Berka
Niedersachsen
Salzmünde .
Günthershall
Schwarzburg
Jarlshall . .
Hildasglück .
Volkenroda . .
PöthenI. . .
Pöthen HC. 2...
Wilhelmshall-Oelsburg
Siegfried-Giesen
Rössing-Barnten
Fürstenhall . .
AsseIIl .
Asse IN... .
Königshall .
Hindenburg ,
Uebertrae:
4.3781
8981
1.6736
1,9394
2.0207
3.0620
5,5947
1.2658
3.8168
Gewerkschaft Burbach:
Burbach . . . . ‚ . . 6.0620
3artensleben . . . ; © @ 4.1311
zewerkschalft Beienrode I . . . . 4,8496
*ewerkschaft Beienrode II ._ 4.4230
Baden . . 0.0.0...
Markgräfler . . .
32.6492
10.1931
9.2726
6.8702
6.8702
169.4925
16.6310
186.1235
Anteil an den Mansfeld- und Einig-
keit-Quoten . . . 0.000000 404
Insgesamt Burbach-Konzern:
Gesamtanlagen:
Die Betriebswerke gliedern sich folgendermaßen: Desdemona,
a) Sylvinit- und Hartsalzwerke mit Kalifabriken: Krügershall;
Königshall-Hindenburg, Rohsalzwerke:
KOMOTST EAN, Wittekind
Ve Tin Nilhelmshall-Oelsburg;
?
Carnallitwerke mit Kalifabrikation und Neben- dd) Steinsalzwerk:
produkten:
Aqsp