Full text : Die Textilindustrie sämtlicher Staaten

558

Cuba.  Dominikanische  Republik  und  Haiti.

Einfuhr  von  Konfektionswaren,  Hüten  und  Posamenten.

Wichtigste  Herkunftsländer

Artikel

Mill.
Mark

Deutschland ­


England

Frank-,
reich

Verein.
Staaten

Spanien

In  1000  Mark

Baumwollene  Kleider

2,76

148

92

205

1801

167

Wollene  Kleider

0,48

45

6

40

289

90

Seidene  Kleider

0,65

37

5

95

209

51

Wasserdichte  Gewebe

1,05

11

292

4

598

42

Hüte

1,69

4

37

83

646

25

Posamente  aus  Baumwolle

o,59

136

13

267

86

27

7,22

381

445

694

3629

402

Inlandsverbrauch  an  Textilwaren.
Die  Einfuhr  im  Jahre  1914  an  Fertigwaren  betrug  53,4  Mill.  Mark
Produktion  im  Inlande  •.  4,9  »  ■■
58,3  Mill.  Mark
Vorstehender  Inlandsverbrauch  von  58,3  Mill.  Mark  wird  gedeckt
von  der  Produktion  von  der  Einfuhr
zu  8,4  Proz.  zu  91,6  Proz.
Cuba  hatte  im  Jahre  1914  eine  Bevölkerung  von  ungefähr  2  474  OOO.
Der  Verbrauch  an  Textilwaren  pro  Person  und  Jahr  betrug  demnach:
23,54  Mk.  mit  Jutewaren
21,75  „  ohne  „

Dominikanische  Republik  und  Haiti.

Die  Einfuhr  an  Textilwaren  im  Jahre  1913  betrug  20  Mill.  Mark x ).
Die  Ausfuhr  an  roher  Baumwolle  im  Jahre  1913  betrug  4,2  Mill.  Mark.

Die  Herkunftsländer
Verein.  Staaten  von  Amerika  .  10,60  Mill.  Mk.

England  4> 2 4  „
Frankreich  2,63  „
Deutschland  0,83  „

er  Textilwaren  sind:
Schweiz  0,80  Mill.  Mk.
Italien  0,49  „  „
Spanien  0,31  „  „
Niederlande  0,12  „  „

Im  Inlande  gewonnene  Rohstoffe.
Baumwolle.  Haiti  hat  bereits  eine  ziemliche  Produktion  an  roher  Baumwolle, ­
  die  alljährlich  eine  Steigerung  erfährt.  Im  Jahre  1913  betrug  die  Ausfuhr
30001.  Auch  in  der  Dominikanischen  Republik  macht  die  Baumwollgewinnung
Fortschritte  und  es  konnten  im  Jahre  1913  bereits  250  t  ausgeführt  werden.  Die
Baumwolle  ist  von  besserer  Qualität  als  die  gewöhnliche  nordamerikanische  und
steht  auch  im  Preise  höher.

1 )  Es  gilt  hier  das  gleiche,  wie  bei  der  Einfuhr  in  Columbien  auf  S.  541  als  Fußnote  bemerkt.
            
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