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Gänge zu den Teufungsarbeiten gelangten. Die tiefsten
Schächte im Cripple Creeker Revier gehen bis jetzt nur
1300 Fuß. Die Sachverständigen sind der Meinung, daß
dies hier noch keine genügende Tiefe wäre, und daß die
Zukunft des Bezirkes deswegen so glänzend sei, weil die
Gruben immer weiter abgeteuft werden können. Der
liebenswürdige Direktor der Werke, Herr Geo. L. Keener,
sagte: „Ich glaube, daß die Erzlager um so mächtiger werden,
je tiefer die Arbeiten gehen. Figürlich gesprochen: die
schmale Schneide der Axt liegt an der Oberfläche, die breite
Basis tief unten in der Erde. . . . Dies ist eine Tatsache und
keine Theorie, und die Prüfung einer jeden entwickelten Mine
wird die Richtigkeit dieser Behauptung ergeben. . . . Mit
zunehmender Tiefe werden die Erzlager breiter und reicher.“
Da die ertragreichsten Goldminen der Welt bis zu 3000 und
5000 Fuß Tiefe bearbeitet werden, so meinen die Leute in
CrippleCreek, daß der großeSegenerst injahrenkommenwird.
Mit der zunehmenden, zugleich industriell hochentwickel
ten Hebung der Erdschätze geht in den Vereinigten Staaten
Hand in Hand entweder eine im allgemeinen ungesunde
Kapitalisation oder eine zügellose Spekulation, selbst in
solchen Minenwerten, bei denen es sich nur um „Prospekts“
handelt. Man hat verschiedene Gattungen von Minen
eigentum und Minengeschäft genau voneinander zu trennen.
Bei den „Prospekts“ kommen nur Aussichten in Frage
entweder im Hinblick auf günstige Anzeichen an der Ober
fläche oder im Hinblick auf die bekannte Natur des umliegenden
Bodens. Hier wird bei mäßigem Geldaufwand versucht, die
vorhandenen Indikationen zu „entwickeln“. Zur zweiten
Gattung gehören solche Minen, die schon „entwickelt“ sind und
Erträge zahlen. Welche Chancen hier bei richtigem Erkennen
und bei etwas Glück vorhanden sein können, ergibt sich bei
spielweise aus der Tatsache, daß im Jahre 1894 das Eigen