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Britisch-Indien. Textilindustrie.
Britisch -Indien.
Ein- und Ausfuhr im Jahre 1912/13 *) (Seehandel * 2 ).
In Millionen Mark.
Ein- und Ausfuhr
im Jahre 1912/13
Die
ein- und ausgeführten Waren nach dem
Stande der Verarbeitung
Ausfuhr
Einfuhr
Ausfuhr
Rohstoffe
Halbfabrikate
Fertigwaren
Rohstoffe
Halbfabrikate
Fertigwaren
Baumwolle
856,9
551,3
30,3
402,1
424,5
385,4
145,0
20,9
Wolle
44,1
39,3
2,8
2,7
38,6
35,8
—
3,5
Seide
65,0
6,7
23,5
5,6
35,9
5,7
—
1,0
Leinen
4,6
—
—
—
4,6
—
—
—
Jute
3,0
677,1
—
—
3,0
367,9
0,1
309,1
Konfektion
33,4
2,5
—
—
33,4
—
—
2,5
1 007,0
1 276,9
56,6
410,4
540,0
794,8
145,1
337,0
Die gesamte Ein- und Ausfuhr
im Seehandel ohne
Edelmetalle und Regierungsgut
beträgt . .
2 189,5
3 282,3
Der Anteil der Textilindustrie
am Außenhandel
beträgt demnach . . .
Proz.
46
Proz.
38,9
Die Ein- und Ausfuhrsummen der Textilindustrie sind sehr bedeutend und
ebenso auch der Anteil derselben am Gesamtaußenhandel des Landes, nach
welchem sich beinahe die Hälfte aller Einfuhrwerte und 38,9 Proz. aller Ausfuhrwerte
auf die Textilindustrie beziehen.
Es ist dabei in Betracht zu ziehen, daß Britisch-Indien sehr reich an Textilrohstoffen
ist. Mit Jute versorgt es die ganze AVelt und monopolisiert diesen
Handel. Nur China beginnt in den letzten Jahren, sich der Juteproduktion zu
widmen. Die Baumwollgewinnung in Britisch-Indien ist eine außerordentlich
große; von der gewonnenen Baumwolle wird ungefähr die Hälfte im Inlande
verarbeitet, die andere Hälfte ausgeführt.
2 ) Vom 1. April 1912 bis 31. März 1913.
2 ) Bei der Ein- und Ausfuhr konnten nur die auf dem Seewege ein- und ausgeführten
Mengen berücksichtigt werden, während der Handel auf dem Landwege mangels entsprechender
Unterlagen nicht einbezogen wurde. Der ausgewiesenen Gesamtsumme nach sind indessen die
Mengen des letzteren unbedeutend, da mehr als 95 Proz. des Gesamthandels auf dem Seewege
vor sich geht.