650
Siam. Philippinen.
„Papoons“ liefern:
England . . . 3,24 Mill. Mk.
Indien .... 0,25 „ „
Niederlande . . 0,13 „ „
Belgien. . . . 0,12 Mill. Mk.
Italien .... 0,08 „ „
Schweiz .... 0,08 Mill. Mk.
Deutschland . . 0,06 „ „
„Patas“ liefern:
England 0,09 Mill. Mk.
„Unterjacken“ liefern:
Japan 0,19 Mill. Mk. j Singapore 0,09 Mill. Mk.
„Hüte und Mützen“ liefern:
England . . . 0,21 Mill. Mk.
Japan 0,20 „ „
Singapore . . . o, 13 Mill. Mk.
Italien .... 0,12 „ „
Deutschland . . 0,04 Mill. Mk.
Ausfuhr.
Baumwolle, entkernt und unentkernt 6531 R 0,27 Mill. Mk.
Rohseide 601 „ 0,58 „ „
Seidengewebe F 1,58 „ „
2,43 Mill. Mk.
Inlandsverbrauch an Textilwaren.
Die Einfuhr 1911/12 an Fertigwaren betrug 32,4 Mill. Mk.
Produktion für das Inland 12,0 „ „
44,4 Mill. Mk.
Vorstehender Inlandsverbrauch von 44,4 Mill. Mk. wird gedeckt
von der Produktion von der Einfuhr
zu 27 Proz. zu 73 Proz.
Siam hatte eine Bevölkerung von ungefähr 8,2 Millionen.
Der Verbrauch an Textilwaren pro Person und Jahr betrug demnach:
5,41 Mk. mit Jutewaren
S, 18 „ ohne „
Philippinen.
Die Einfuhr an Textilwaren im Jahre 1910/11 betrug 50,3 Mill. Mark;
davon Rohstoffe für 0,55, Halbfabrikate für 4,4 und Fertigwaren für 45,3 Mill. Mark.
Die Ausfuhr erstreckt sich vornehmlich auf Rohstoffe und Fabrikate der
Hanfindustrie, die jedoch, wie auf S. 24 erwähnt, der Textilindustrie nicht zu
zuzählen sind.
Die Einzelheiten sind aus nachfolgenden Aufstellungen zu ersehen.
Produktion der Textilindustrie.
Eine Produktion der Textilindustrie ist nur so weit vorhanden, als den
eingeführten RohstofEen und Plalbfabrikaten nach ungefähr 2000 t Baumwolle
verarbeitet werden. Dies ergibt einen ungefähren Produktionswert von 10 Mill. Mark.