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wie die Betrachtung einer Figur unmittelbar lehrt, ein Teil der in
der betrachteten A-Gruppe enthaltenen Sterbefälle unter Kindern, die
vor der Periode geboren sind, eintrifft und ein Teil der Sterbefälle,
welche im gegebenen Alter unter den in der Periode Geborenen
stattfinden, sich erst nach Ablauf der Periode ereignet, so sind die
benutzten Zahlen zum mindesten nicht homogen. Wenn die in der
Zeit um die betrachtete Periode eintreffenden Geburten einiger-
maßen gleichmäßig verteilt sind, dann wird der Fehler jedoch nicht
groß sein. Aber teils schwankt die Anzahl von Geburten z. B.
jedes Monats ziemlich regelmäßig und nicht unbedeutend (vgl. $ 278),
teils kann die Anzahl von Geburten in längeren Zeiteinheiten (Jahren
oder ähnlich) oft stark und höchst unregelmäßig schwanken. Wenn
man nicht über Beobachtungen, die eine rationelle Berechnung zu-
lassen, verfügt, wird man daher oft eine bessere Annäherung errei-
chen, indem man die Zahl der in der Zeit von t bis t+x im Alter
o bis x eingetroffenen Sterbefälle zur Zahl der in der Zeit von
t—z bis t+3 Geborenen ins Verhältnis setzt, z. B. die im Jahre
1912 im Alter von 0 bis 1 Jahr Gestorbenen ins Verhältnis zu den
vom 1. Juli 1911 bis 1. Juli 1912 Geborenen.
In naher Verbindung mit der Säuglingssterblichkeit steht übrigens
das Totgeburtenprozent; da anzunehmen ist, daß Verhältnisse,
welche sich noch der Beobachtung entziehen, dafür entscheidend sein
können, ob ein Embryo vor der Geburt stirbt oder lebend zur Welt
kommt, ohne recht lange leben zu können, so wird man bei manchen
Untersuchungen dazu genötigt sein, die Totgeborenen sowohl den
Toten wie den Geborenen zuzurechnen, wenn man sich nicht dem
aussetzen will, daß Unterschiede zwischen der Größe der Säuglings-
Sterblichkeit in verschiedenen Gruppen — namentlich bei internatio-
nalen Vergleichen — nur Verschiedenheiten hinsichtlich der Begriffe
‚otgeboren und lebendgeboren ausdrücken (vgl. die $$ 53 und 306).
Aufgabe 103. Im männlichen Teil jeder der 1-jährigen Generationen der
Jahre 1845—50 ereigneten sich in Dänemark in jedem der Jahre 1911—13 jeweils
vor (a) und nach (b) dem Geburtstage folzende Anzahl von Sterbefällen:
1911
1912
1913
»
h
DIE
4
28
7
115
138
130
1846
5
32
122
127
121
1237
164
29
14
1.15
120
119
119
1848
909
128
122
116
121
119
1849
106
104
117
122
114
120
1850
114
107
123
117
116
114