Full text: Die Textilindustrie sämtlicher Staaten

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Ägypten. 
Einfuhr von Seidenwaren. 
Artikel 
Mill. 
Mark 
Herkunftsländer 
Deutsch 
land 
Eng 
land 
Frank 
reich 
Italien 
China 
Andere 
Länder 
In 1000 Mark 
Rohseide und Seidengarne 200 t 
R 
2,68 
4 
17 
6 
1 048 
1 457 
148 
Seidenabfälle 27 t 
„ 
0,16 
— 
— 
33 
— 
112 
15 
Seidengewebe 
F 
3,89 
6 
39 
1 633 
531 
1083 
598 
Samt und Plüsch 
„ 
0,76 
224 
239 
151 
4 
— 
142 
Tüll, Spitzen, Bänder 
„ 
0,37 
— 
— 
346 
— 
— 
24 
Schale aller Art 
1,92 
1 006 
56 
— 
268 
— 
590 
9,78 
1 240 
351 
2 169 
1 851 
2652 
1 517 
Ausfuhr. 
Artikel 
Mill. 
Mark 
Artikel 
Mill. 
Mark 
Baumwolle 314300 t 
R 
529,47 
Wolle, roh und gewaschen 2259 t 
R 
2,83 
Baumwollabfälle 
„ 
0,07 
Sonstige Wollwaren 
F 
0,45 
Baumwollgarne 
H 
0,11 
Andere Wollgeivebe mit verschie- 
Baumwollgewebe 
F 
0,97 
denen Fasern 
F 
0,46 
Wirkwaren 
0,04 
Seide, Abfälle und Waren .... 
0,17 
Konfektionswaren und Hüte . . . 
» 
0,67 
Leinen- und Jutewaren 
» 
0,40 
535,64 
Zur Ergänzung der Einfuhrlisten seien einige Bemerkungen aus einem 
Bericht des Kais. Deutschen Konsuls in Alexandrien über das Jahr 1913 auszugs 
weise beigefügt 1 ): 
Baumwollgewebe. Die Einfuhr aus England und Italien hat sich gegen 
früher gehoben. Italien fängt an, auch gewöhnliche gebleichte und ungebleichte 
Stoffe abzusetzen, die bis jetzt ausschließlich britischen Ursprungs waren. Von 
den bedruckten Stoffen liefert es hauptsächlich billige Ware und hat darin seinen 
Absatz erheblich vergrößert. 
In die Lieferung besserer bedruckter und gefärbter Stoffe teilen sich die 
anderen Länder, von denen Großbritannien mehr Stoffe für Männerkleider, 
Deutschland mehr für Frauenkleider einführt. 
Baumwollene Decken waren fast ausschließlich belgischer und fran 
zösischer Lferkunft. Es geht nur ganz billige Ware für die Eingeborenen. 
Baumwollene Spitzen und Stickereien wurden fast zu einem Drittel 
aus Österreich-Ungarn, zu einem Viertel aus Großbritannien und zu einem 
Fünftel aus Frankreich, ferner noch aus der Schweiz * 2 ) bezogen. 
b Nachrichten für Handel und Industrie 1914, Heft 83. 
2 ) Nach einem Jahresbericht des schweizerischen Handelsagenten in Alexandrien über das 
Jahr 1912 entwickelt sich der Bedarf an Stickereien in Ägypten immer mehr. Einzelne Arten 
wie Besatzartikel, Taschentücher und Blusen haben auch schon bei den großen Massen der arabischen 
Bevölkerung Aufnahme gefunden. Besonders die billigen Besatzartikel finden guten Absatz.
	        
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