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Britisch - Südafrika.
Ausfuhr von Wolle.
Artikel
Mill.
Mark
Absatzländer
Deutsch
land
England
Frank
reich
Italien
Belgien
Andere
Länder
In 1000 Mark
Fettwolle
78 4791
R
m,07
37 036
59 338
2 993
636
10 924
143
Wolle, gereinigt . . .
1 657 t
„
5,50
2 030
1 873
—
—
1 597
—
Wolle, gewaschen. . .
. . 32 t
„
0,10
—
98
—
—
—
2
Woll waren
F
0,06
—
16
—
—
—
44
116,73
39 066
61 325
2 993
636
12 521
189
Ausfuhr sonstiger Textilwaren.
Rohe Baumwolle und Abfälle 37 t R 0,02 Mill. Mk.
Sonstige Baumwollwaren F 0,38 „ „
0,40 Mill. Mk.
Herrenbekleidungen usw 0,68 Mill. Mk.
Ergänzend sei ein Bericht des österr.-ungar. Konsulats in Kapstadt über
die Einfuhr im Jahre 1911 auszugsweise wiedergegeben 1 ).
Fertige Kleider bilden zu allen Zeiten einen der größten Einfuhrartikel,
dessen Einfuhrwert von 38,17 Mill. Mark im Jahre 1910 auf 44,57 Mill. Mark
im Berichtsjahr, d. i. um 6,40 Mill. Mark gestiegen ist. Der Handel in fertigen
Kleidern bewegt sich auf unveränderter Grundlage. Wie immer die Auf- und
Abwärtsbewegung in der Einfuhr sich gestaltet, Großbritannien nimmt in der
Branche eine so dominierende Stellung ein, daß die kleinen Anteile anderer
Länder nicht in Vergleich gezogen werden können.
Säcke (Kohlen-, Mehl- und Getreidesäcke) sind ein ziemlich bedeutender
Einfuhrartikel, an welchem Indien (besonders Bengalen) den Hauptanteil hat.
Nähgarn und Nähzwirne. Für diese, welche in der Statistik nicht
getrennt ausgewiesen erscheinen, besteht in Südafrika guter Begehr.
Baumwollwaren. Die Bedeutung dieser Warengruppe für den Einfuhr
handel erhellt aus der Wertziffer, welche Baumwollwaren jedes Jahr verzeichnen.
Gewebe. Das enorme Übergewicht des englischen Erzeugnisses besteht
fort und dürfte auch keine Änderung erleiden. Soweit der Markt nicht von
dem englischen Fabrikat beherrscht wird, findet unter den fremden Ländern
eine lebhafte Konkurrenz statt, in welcher Deutschland weitaus die Führung
hat, obschon Italien einen beachtenswerten Vorstoß gegenüber dem Jahre 1910
verzeichnet, so daß es unter den fremden Ländern an die dritte Stelle hinsicht
lich des Wertanteils an der kapländischen Einfuhr von Geweben gerückt ist.
1 ) Das Handelsmuseum, Wien 1912.