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Deutsch-Südwestafrika. Belgisch-Kongo.
Deutsch-Süd westafrika.
Die Einfuhr an Textilwaren im Jahre 1912 betrug 4,03 Mill. Mark.
Im einzelnen:
Garne und Zwirne 0,02 Mill. Mk.
Gewebe aller Art 1,11 „ „
Leibwäsche, Kleider usw.. . . 2,77 „ „
Hüte und Mützen 0,13 „ „
4,03 Mill. Mk.
Die Herkunftsländer waren:
Deutschland 3,63 Mill. Mk.
Kapland 0,30 „ „
England . 0,06 „ „
Andere Länder 0,04 „ „
Die wirkliche Einfuhr aus Deutschland betrug — unter Berücksichtigung
der Bemerkungen bei Deutsch-Ostafrika, Kamerun und Togo — 2,60 Mill. Mark.
Die Ausfuhr im Jahre 1912 betrug:
149 t Wolle im Werte von 0,15 Mill. Mark
10 t Mohair „ „ „ 0,02 „ „
Im Inlande gewonnene Rohstoffe.
Wolle. Die Schafzucht war in dieser Kolonie in steter Entwickelung
begriffen. Während die Anzahl der Wollschafe im Jahre 1903 nur 4201 betrug,
stieg sie bis zum Jahre 1913 auf 53691. Ebenso stieg auch die Anzahl der
Angoraziegen im gleichen Zeiträume von 3391 auf 31 503.
Inlandsverbrauch an Textilwaren.
Die Einfuhr im Jahre 1912 betrug 4,03 Mill. Mark.
Deutsch-Siidwestafrika hatte eine Bevölkerung von ungefähr 96300.
Der Verbrauch an Textilwaren pro Person und Jahr betrug demnach:
41,85 Mark.
Belgisch-Kongo.
Die Einfuhr im Jahre 1912 an Textilwaren betrug 10,63 Mill. Mark; davon
für Baumwollgewebe, roh und gebleicht 0,56 Mill. Mk.
„ „ bedruckt 1,42 „ „
„ „ gefärbt 4,96 „ „
„ „ andere 0,38 „ „
„ Baumwollsamt 0,03 „ „
„ Wollgewebe 0,20 „ „
„ Seidengewebe 0,01 „ „
„ Hanf- und Jutegewebe 0,19 „ „
„ Segeltücher, auch geteerte 0,11 „ „
„ Kleider und Wäsche 2,77 „ „
Die Herkunftsländer waren:
Belgien 7,86, andere Länder 2,77 Mill. Mark, und zwar entfallen von diesen
nach den Ausfuhrlisten der betreffenden Länder auf England 2,0, auf Deutsch
land 0,1 und auf Italien 0,2 Mill. Mark.