Full text: Die Textilindustrie sämtlicher Staaten

Vorwort zur zweiten Auflage. 
VII 
gestattet. Durch ihre allgemeine Einführung würden die bisherigen langwierigen 
statistischen Produktionsaufnahmen, welche doch nie zu genauen Eigebnissen 
führen, entbehrlich werden und die Produktion eines Landes könnte jederzeit 
durch Berechnung festgestellt werden. 
Zugunsten dieser Methode spricht noch, daß in der gleichen Weise auch 
der Inlands verbrauch der einzelnen Ländei zu bestimmen ist und es füi die 
Textilindustrie recht wesentlich erscheint, wenn sie diesen bisher nicht genügend 
zu erfassenden Faktor entsprechend berücksichtigen kann. 
Durch die jährliche Berechnung der Produktion wie des Inlandsverbrauches 
wäre eine ständige Übersicht über die Entwickelung der einzelnen Zweige der 
Textilindustrie verhältnismäßig leicht zu erreichen; die Genauigkeit derselben 
wird von der zu erwartenden Mithilfe der Beteiligten und von den später zu 
treffenden Änderungen oder Verbesserungen abhängig sein. 
Daß, wie aus den späteren Aufstellungen ersichtlich, der Verbrauch an 
Textilwaren auch als Maßstab zur Beurteilung der wirtschaftlichen Verhältnisse 
der einzelnen Länder dienen kann, ist ein neues, recht beachtenswertes Moment. 
Die Beschaffung des vielen ausländischen Materials, welche gerade während 
der Kriegszeit manche Schwierigkeiten machte, erleichterte ganz besonders das 
Kaiser!. Statistische Amt in Berlin, welches den größten Teil der erforderlichen 
Unterlagen zur Verfügung stellte. Dem Amt gebührt für das außerordentliche 
Entgegenkommen im Interesse der Arbeit der wärmste Dank und ebenso dem 
Herrn Staatssekretär des Innern für seine Bemühungen in gleicher Richtung. 
Ferner ist noch besonders der Unterstützung der Farbenfabrik von Leopold 
Cassella & Co., G. m. b. H., Frankfurt a. M., zu gedenken, welche es ermöglichte, 
die umfangreiche Ausarbeitung auszuführen. 
Auch Herrn Geheimrat Prof. Dr. L. Pohle, Frankfurt a. M., der sich der 
Mühe unterzog, die Einleitung des Buches vom volkswirtschaftlichen Standpunkt 
aus einer Prüfung zu unterziehen, sei hier der verbindlichste Dank ausgesprochen. 
Jeder Anregung zur Verbesserung des Buches will Verfasser auch für die 
Folge gern Rechnung tragen. 
Mainkur bei Frankfurt a. M., Juli 1917. 
Der Verfasser.
	        
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