Full text : Die Entwicklung der Berliner Vorortgemeinde Kleinschönebeck-Fichtenau unter besonderer Berücksichtigung der Finanzen

—I

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Jahr

1905

1906

1907

1908

1909

1910

1911

1912

Anzahl  d.  Umsätze

4

8

17

14

5

7

5

4

Arithmet.  Mittel

pro  Plm  in  atl

5,003

4,13°

4,41i

5,62-4,98°



5,64-3,97°



3,9!i

Gewogenes  Mittel

Pro  s~]  m  in  c4C

5,108

2,87’

4,24°

5,26i

5,03°

4,85°

4,07’

3,88°

Maximum

5,88-6,40°



6,2  t 6

7,25-5,33°



9,22'

4,40°

4,44-Minimum



4,10’

1,57«

2,46«

3,97«

4,47’

2,10’

2,64°

2,64«

Die  Zahlen  des  Jahres  1897  spiegeln  den  Verkauf  von  baureifen
Parzellen  im  südlichen  Teil  von  Fichtenau  dicht  am  Königlichen  Wald
wieder.  /Umsätze  aus  den  vorhergehenden  Jahren,  die  Preisentwicklung
gebracht  hätten,  konnten  mangels  Material  leider  nicht  aufgeführt  werden.)
In  der  Statistik  von  1898  dagegen  drücken  Ankäufe  aus  bäuerlicher
Hand  die  Höhe  der  Zahlen  herunter,  z.  B.  ein  Ankauf  von  2.97.—  da
zu  0,808  Mk.  Die  Spekulation  rückt  aber  schon  1898  mehr  nach
Norden  vor,  wo  die  Grundstücke  infolge  größerer  Entfernung  von  der
Bahn  billiger  sind.  Dasselbe  läßt  sich  vom  Jahre  1899  sagen;  der
Preis  von  1,697  Mk.  ist  dadurch  zu  erklären,  daß  sich  das  betreffende
Grundstück  jenseits  des  Fließes,  also  an  keiner  Straße  befindet,  daher
ohne  Verbindung  mit  diesseitigen  Grundstücken  weniger  Wert  hat.
Durch  diese  Verbindung  allerdings  wurde  der  Wert  des  nun  von  dem
Fließ  durchschrittenen  Grundstücks  später  erhöht.  Den  Ziffern  des  Jahres
1900  liegen  wohl  normale  Umsätze  zugrunde,  ebenso  weisen  die  Jahre
1901/5  auf  eine  ruhige,  aber  stetige  Entwicklung  der  Bodenpreise  hin.
In  den  Jahren  1906/7  machte  die  Entwicklung  nach  Norden  größere
Fortschritte,  es  wurden  demnach  die  Grundstücke  zu  billigeren  Preisen
umgesetzt.  Die  angezogenen  Verkäufe  von  1908—1910  erstrecken  sich
über  den  ganzen  hier  behandelten  Teil  der  Gemarkung;  die  Umsätze
von  1911  dagegen  mehr  auf  den  nördlichen  Teil  der  Kartenblatthälfte.
Die  abnehmende  Zahl  der  Umsätze  ist  zum  großen  Teil  darauf  zurückzuführen, ­
  daß  jetzt  in  der  Kolonie  Fichtenau  hauptsächlich  bebaute
Grundstücke  umgesetzt  werden,  ein  Teil  der  Baustellen  auch  in  festen
Händen  liegt.  Von  hoher  Bedeutung  ist  aber  die  überaus  schlechte
Lage  des  Baumarkts,  welche  sich  auch  in  Kleinschönebeck-F.  bemerkbar
macht.  Der  träge  Umsatz  liegt  ferner  noch  au  der  neuen  Reichsgesetzgebung, ­
  auf  die  an  anderer  Stelle  einzugehen  ist.
b)  Nördlicher  Teil.
Die  im  Jahre  1897  getätigten  Umsätze  sind  Ankäufe  der  Speku-Icttiou,
  und  zwar  handelt  es  sich  um  2.25.40  du  zu  1,10°  Mk.,  2.70.10  ha,
zu  0,58 1  Mk.,  1.33.80  ha  zu  0,48°  und  2.97.—  ha  zu  0,80°  Mk.,
ebenso  im  Jahre  1898,  wo  ein  Ankauf  von  2.06.80  ha  zu  0,43^  Mk.
            
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