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U. S. Amerikas Schiffbau in Frieden und Krieg.
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beurteilt werden. Die von der Regierung ausgearbeiteten
Pläne für Typschiffe nehmen Rücksicht auf die Verwendung
der schnell zu beschaffenden und sofort zu
verwendenden Hölzer, in erster Linie Oregonpine und
Douglasföhre, die in wunderbarer Gleichmäßigkeit und
in großen Längen vorhanden sind. Dieses weiche Holz
von geringer Festigkeit erfordert für die verhältnismäßig
niedrigen und langen Frachtdampfer große Malerialstärken,
und dadurch entsteht ein Schiff, das erheblich
schwerer ist als ein gleich großes Eisenschiff,
sowie weniger und schlechteren Laderaum besitzt, da
die horizontalen und vertikalen Stützen den Raum
stark beeinträchtigen. Diese Art Schiffe sind also nur
brauchbar für Stückgüter und schwere Massengüter,
nicht aber für sperrige Güter, wie Wagen, Autos, Geschütze,
Flugzeuge, größere U-Bootsteile und Boote.
Die hölzernen Dampfer aus frischem Holz, von wenig
geübten Arbeitern schnell zusammengebaut, werden bestimmt
nicht dicht halten, und es ist zu erwarten, daß
diese Schiffe nach ihren ersten Reisen in etwas schwererem
Wetter so stark beschädigt sind, daß sie längerer
Reparaturen bedürfen; einige werden auch in der
schlechten Jahreszeit ihr Ziel gqr nicht erreichen und
‘Somit unseren U-Booten die Arbeit erleichtern 1 ).
Trotz aller dieser Beschränkungen und Schwächen
st ein beträchtlicher Raumzuwachs an Holzschiffen im
aufenden Jahr zu erwarten.
Eisenschiffbau. Aus der geschichtlichen Entvicklung
des Schiffbaues in U. S. Amerika ergibt sich,
laß es ein schwerer Fehler wäre, an der Unternehmungstraft,
dem technischen Können und der Leistungsfähig-')
Die vorausgesagten Schäden sind nach Zeitungsnachrichte
on Ende März 1918 bereits eingetreten.*