Druck von Edmund Stein, fürs«. Lippischer Hoflieferant, Potsdam.
unsere Freunde jenseits des Kanals sagen." (Der Premierminister
gebrauchte den Ausdruck „envifage".) „Ich bitte
Sie gemeinsam mit den Verbündeten, mit denen wir
Schulter an Schulter in einem Kampfe stehen, welcher unserer
Meinung nach für die Erhaltung der Freiheit der
Welt ausschlaggebend ist, an der zukünftigen Sicherung des
Schutzes gegen die Möglichkeit einer Militärherrschaft teilzunehmen,
ebenso wie für die Sicherstellung einer wahrhaften,
wohlbegründeten und dauernden wirtschaftlichen
Unabhängigkeit (Beifall). Niemand von uns, welcher an
diese Angelegenheit mit einer unbeeinflußten Meinung
und mit den Lehren dieses Krieges herantritt, kann leugnen
— und hierbei ist es gleichgültig, ob es sich um
ein Schutzzoll- oder um ein Freihandelsland handelt —
daß alle von uns von Zufällen und Risiken abhängig gewesen
sind, welche wir nicht genügend vorausgesehen haben
und gegenüber welchen wir sicherlich nicht genügend
vorsorgten. Ich baue darauf und glaube, daß das Resultat
dieses freien Meinungsaustausches zwischen verschiedenen
verbündeten Ländern, welche sich in einer ihnen allen
gleich teuren Sache zusammengefunden haben, in einer
Sache, deren Erfolg wir als ausschlaggebend für die zukünftige
Freiheit der Welt betrachten, ich glaube, daß das
Resultat dieses Meinungsaustausches das fein wird, daß
wir imstande sein werden, jeder in seinem eigenen Lande
und jeder nach Maßgabe der uns auferlegten Beschränkungen
unseres eigenen besonderen wirtschaftlichen und gewerblichen
Interesses, eine Politik gemeinsamer Handlungsweise
auszuarbeiten, welche den Frieden, der diesem
Kriege folgen wird, zu einem dauernden Frieden machen
wird und zu einem Frieden, der nicht nur zum Ruhme
unserer Waffen, sondern auch zu der ständigen Entwicklung
unserer Industrien und unserer Finanzen führt." (Beifall.)