Full text: Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland

S- Wertheimer, Feuerversicherung und andere Sachschadenversicherungszweige. 105 
Es entfallen im Jahre 1909 auf 
Hypotheken . . . 
Mk. 
7 157 414 
Prozent 
der Kapital 
anlagen 
63,6 
Zu- oder Ab 
nahme gegen 
das Vorjahr 
Mk. 
20 500 
gegen das 
Jahr 1902 
Mk. 
2 949 564 
Wertpapiere. . . 
1 217 441 
10,8 
72 406 
377 702 
Grundbesitz . . . 
1124203 
10,0 
154149 
?i 
Guthaben bei Bank- 
Häusern . . . 
1 590318 
14 2 
622 895 
556 386 
Guthaben bei Ver 
sicherungsunter- 
nehmungen . . 
143 370 
1,3 
19397 
36 950 
Wechsel .' . . . 
1697 
0,0 
3 326 
1 555 
Sonstige Anlagen . 
15 353 
0,1 
6 890 
7 490 
Die Hypotheken nehmen somit in der Glasversicherung eine alles 
überragende Stellung unter den Kapitalanlagen ein, auch Grundbesitz 
und Guthaben bei Bankhäusern übersteigen prozentual den Bestand der 
Feuerversicherungsgesellschaften, dagegen fällt der geringe Anteil auf, der 
aus Wertpapiere trifft. Während die Feuerversicherungsgesellschaften auch 
im Jahre 1909 noch ca. 30°/o in Wertpapieren angelegt hatten, machten 
diese in der Glasversicherung nur ca. 10 % der Kapitalanlagen aus. 
Was die Verteilung der Wertpapiere anlangt, so sind die Gesamt 
beträge so klein, daß die Verteilung wohl mehr oder weniger auf Zu 
fällen beruht. Immerhin seien die gleichen Angaben wie für die Feuer 
versicherung gemacht: 
Es entfallen auf 
1902 
1908 
1909 
Reichs- und Staatsanleihen . 
Mk. 
Mk. 
Mk. 
. 340 872 
700 200 
680 700 
Kommunalanleihen .... 
. 63100 
111 700 
76 700 
Pfandbrief- und Kommunal- 
obligationen 
. 136 000 
106 500 
139500 
sonstige Schuldverschreibungen 
. 20 000 
23 500 
29 500 
Aktien 
. 18 750 
18 750 
18 750 
ausländische Wertpapiere . . 
. 310113 
345 440 
351840 
Unter Bezugnahme auf die näheren Ausführungen bei der Feuer 
versicherung können wir uns auch hinsichtlich des Gewinnes daraus be- 
1 Der Grundbesitz ist 1902 noch nicht gesondert ausgewiesen.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.