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Dy. M. J. Bonn.
die Einfuhr aus dem Vereinigten
Königreich
aus fremden Ländern
Wert
Proz. d. Gesamt
einfuhr
Wert
Proz. d. Gesamt
einfuhr
1905
13,3 Mill. £
69,56 °/o
5,6 Mill. <£
29,66 ®/o
1907
17 „ „
66,08 „
33,10 „
1910
19 „ „
65,88
9,6 „ „
33,39 „
Nicht wesentlich anders ist die Bewegung bei den Waren ver
laufen, bei denen eine Vorzugsbehandlung nicht gewährt wird:
Einfuhr aus dem Vereinigten
Königreich
aus fremden Ländern
Wert
Proz. d. Gesamt
einfuhr
Wert
Proz. d. Gesamt
einfuhr
1905
1907
1910
6,8 Mill. (g
9,2 „ „
10,8 „ „
51,98 %
51,12 „
48,37 „
4,7 Mill. £
6,5 „ „
8 » „
35,71 °/o
36,24 „
35,87 „
Der prozentuale Verlust des Mutterlandes ist in diesem Falle den
Kolonien zugute gekommen, deren Einfuhr von 13,31 o/o auf 15,76 o/o
gestiegen ist.
Das Ergebnis der Vorzugsbehandlung dürfte sich vielleicht dahin
zusammenfassen lassen, daß die allgemeine Entwicklung der Kolonien
ein Anwachsen der gesamten Einfuhr zur Folge hatte, von dem alle
Länder Nutzen hatten; ohne die Vorzugsbehandlung, die dem
Mutterlande eingeräumt wurde, wäre voraussichtlich der Anteil der
fremden Staaten sehr viel stärker gewachsen als der des Mutter
landes. Diese Erscheinung tritt in Kanada infolge der Nähe der
Vereinigten Staaten noch klarer zutage. Kanadas Interesse an der
Einfuhr aus den Vereinigten Staaten ist so stark, daß die Gesamt
zollbelastung aller von dort eingeführten Waren nur 13o/o betrug;
während die Gesamtbelastung aller eingeführten englischen Waren,
einschließlich der bevorzugten, den Satz von 19 o/ 0 erreichte. Sofern
das Mutterland einen Vorteil dabei gehabt hat, ist er auf Kosten
fremder Länder, nicht der Kolonien erfolgt. Die Kolonien haben nicht
etwa ihre «nationale Schutzzollpolitik» zugunsten des Mutterlandes
aufgegeben. Sie haben ihm wohl Tarifabschläge gewährt, aber ent
weder auf Waren, die sie überhaupt nicht schützen wollen, oder in
einer Form, die alle kolonialen Interessen berücksichtigt. Der Vor