Full text : Kritischer Beitrag zur Theorie des internationalen Handels

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2. Daß deshalb eine ‚Anwendung‘ dieser Theorie keine
einfache Modifikation sein könne, wie Boehler richtig
erkennt, aber anscheinend schlechthin verallgemeinert, —
vielmehr nur durch ein neues Prinzip, das in der Markt-Theorie
 der Klassiker schon vorgezeichnet ist, erreichbar
 sel.
) Daß dieses neue Prinzip zwar in der Theorie der internationalen
 Werte Verwendung finde, daß es jedoch sowohl
von Ricardo, wie von Mill nur unvollkommen dargestellt
 sei:
a) bei Ricardo im „Gesetz der komperativen Kosten‘
mit den wenigen gegenüber Mill aber klareren Hinweisen
 auf die Funktion der Nachfrage.
b) bei Mill im „Gesetz der gegenseitigen Nachfrage‘,
das abgesehen von der „‚Kapital-Theorie‘““ der Nachfrage,
die Eigenbewegung derselben offensichtlich mitberücksichtigt.

4. Daß also die prinzipielle Bedeutung des Nachfrage-Momentes
 infolge seiner supplementären Behandlung nicht
entdeckt werden konnte.
Die ungünstigen Folgen dieser Heteronomie für die Übersichtlichkeit
 der klassischen Theorie treten des weiteren stark
hervor, wenn wir nunmehr einen Schritt weitergehen und die bisher
 eingehaltene Grenze, die uns das spezielle Preisproblem auferlegte,
 fallen lassen. Wir stehen dann vor einer Art Sondertheorie
der internationalen Verteilung, die der internationalen Preistheorie
 entspricht.
            
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