ein Land aus der Erzeugung der heimischen Waren für
seinen eigenen Gebrauch herausziehen kann, steht in
bestimmtem Verhältnis zu seiner eigenen Nachfrage nach
den Waren des Auslandes: Welchen Teil seines Gesamt-
einkommens es in Käufen {ür ausländische Waren aus-
gibt, derselbe Teil seines Kapitals wird der Produktion
für den heimischen Markt entzogen‘, 2).
Bezüglich des weiteren verweisen wir auf unsere Ausführungen
im obigen Text.
Zu bemerken ist noch, daß Edgewor *+h ausdrücklich die Zu-
fälligkeit des in diesem Beispiel gegebenen Schnittpunktes der
Kurven hervorhebt, ähnlich, wie es Mill getan hat in dem Satz:
„Die Übereinstimmung (die, wie bemerkt werden muß, voraussetzt,
daß die Nachfrage mit der Verbilligung in einem entsprechenden,
wenn auch nicht gleichen Verhältnis zunimmt), könnte natürlich
nur ganz zufällig vorkommen‘). Diese Bemerkung ist für unsere
folgenden Untersuchungen über das Preisproblem der Nutzen-
theorie nicht ohne Bedeutung.
1) Vgl. Mill, aa. 0. S. 150: „But these two influencing circumstances are in
reality reducible to one: for the capital which a country has to spare from the production
of domestic commodities for its own use, is in proportion to its own demand for foreign
commodities : whatever proportion of its collective income it expends in purchases from
abroad, that same proportion of its capital is left without a home market for its productions.“‘“
2) Gesperrt vom Verfasser.
3) Vgl. Mill, a.a.0. S. 149: „This coincidence (which, it is to be observed,
supposes demand to extend cheapness in a corresponding, but not in an equal degree)
evidently could not exist unless by mere accident.“
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