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und ähnlicher Differenzierungstatsachen in Wertausdrücke oder
Knappheitsbeziehungen hin, der die Vollständigkeit und Einheitlich-
keit der reinen Theorie gewährleistet.
Vom Standpunkt dieser Transponierung messen wir den Tat-
sachen relativer Unbeweglichkeit von Kapital und Arbeit einerseits,
der Verschiedenheit technischer Ergiebigkeit der Produktion anderer-
seits durchaus die gleiche Bedeutung bei, da sie beide nichts anderes
darstellen als Faktoren der Mengenveränderung. Beiläufig sei
übrigens gesagt, daß eine ‚exakte Theorie — ein_Begriff, der die
Konstanz der Daten in gewissen Variationsgrenzen voraussetzt —
selbstverständlich nur das Gesetz des abnehmenden Ertrages gelten
lassen kann, oder etwa im Sinne Schumpeters ausgedrückt, daß
eine Produktionssteigerung zuerst nur sinkende Produktpreise
und steigende Aufwandswerte hervorrufen kann.
Mit diesen letzten Ausführungen, die absichtlich schon stark
von kritischen Bemerkungen aus der Blickrichtung einer anderen
Betrachtungsweise begleitet waren, wollen wir das Kapitel über die
klassische Theorie der internationalen Werte beschließen. Ist es
uns gelungen, an Hand der Darstellung der Heteronomie der Prin-
zipien in der klassischen Theorie die Möglichkeit der historischen
Bedingtheit der Theorie der internationalen Werte genügend hervor-
zuheben, so ist unser Ziel erreicht. Unsere Aufgabe ist nunmehr
einzig und allein darauf abgestellt, diese Möglichkeit der historischen
Bedingtheit zur Gewißheit zu machen, und zwar nicht durch den
Nachweis der logischen Unhaltbarkeit der klassischen Fiktion der
Äquivalenz, sondern nur durch die zweckmäßigere, weil einheit-
lichere Leistung der schon wiederholt angedeuteten neuen Betrach-
tungsweise; denn Fiktionen lassen sich nicht durch Hinweise auf
logische Widersprüche, wohl aber durch Diskreditierung ihrer
heuristischen Leistung abtun. Dies ist es, was wir zu beweisen haben,
daß: die neue Betrachtungsweise vollständiger ist — so vollständig,
daß sie die Theorie der internationalen Werte in das Größenspiel
der reinen Theorie mit hineinreißt, ohne daß diese als besondere
Modifikation aus dem Kreislauf der Mengen wieder auftaucht.
Gerade dieser Nachsatz ist wichtig, weil er neu ist.
Stimmt diese Behauptung, dann ist unser erstes in der
Einleitung gestelltes Problem gelöst; denn nach ihr bleibt uns nur
die Möglichkeit übrig, Theorie schlechthin anzunehmen. Wir
haben dann nur noch die Frage zu stellen, welches Auswahl-
motiv den Anlaß zur Beibehaltung der internationalen Problem-