Einen regelmäßigen Dampferdienst zwischen Bremen und. Puerto Madıyn
hat die Roland-Linie eingerichtet. Der Verkehr würde durch den Dampfer
„Heymon“ eröffnet, der am' 11. Oktober von Bremen auslief.
Die Frachten' von Hamburg und Antwerpen nach Buenos: Aires für Frachten.
Eisen, Cement, eiserne Träger und Konstruktionsmaterial sind ‚von 25 auf
20 sh herabgesetzt worden. Auf die neuen Frachtraten soll bei Verschiffungen
von Antwerpen aus ein Rabatt nicht mehr gewährt werden. - Die Rückfrachten
sind durchweg ganz bedeutend gesunken.
Die Statistik über die in ‚den letzten Jahren im Hafen von Buenos Hafenverkehr
Aires angekommenen Dampfer und Segler zeigt eine beständige Zunahme “°P Buenos
der anlaufenden Schiffe; sie beirug 1910: 1836; 1911 1906; 1912 : 1956; ES
1913 : (9 Monate). 1556.
Bezüglich der Küstenschiffahrt ist. zwischen‘ Uruguay‘ und Argentinien Küstenschiffein
Übereinkommen immer noch nicht. getroffen worden; den argentinischen fahrt.
Dampfern, die uruguayische Häfen anlaufen, ist die Beförderung von Passagieren
und Frachtsendungen von einem Hafen Uruguays zum anderen verboten,
und dadurch ‘hat sich. nunmehr auch die‘ argentinische Regierung
veranlaßt gesehen, drei uruguayischen. Dampfern das wor kurzem nachgesuchte
Patent für die Küstenschiffahrt zu verweigern. Die vorliegende
Frage, die nicht nur die Reedereien beider Länder sondern vor allem den
Handel ‘angeht, ‚soll durch einen. Vertrag. beider Länder geregelt werden.
der zurzeit dem Kongreß vorliegt.
Für den Ausbau des Hafens in Quequen wurde eine Erhöhung der durch Hafen von
Gesetz Nr. 5705 im Betrage von 3 Millionen Pesos Gold xorgesehenen Mittel Queauen.
durch Beschluß ‚der Deputiertenkammer auf‘ 5 Millionen Pesos Gold bewilligt.
. Die Mehrausgabe ist notwendig für den Bau eines größeren Wellenbrechers.
ohne den die bisher ausgeführten Hafenarbeiten zwecklos sein würden.
Verschiedenes.
Die Ernteaussichten! im) Argentinien; sind. im allgemeinen als Erntegünstig
zu bezeichnen; eine richtige Beurteilung der Lage war eine Zeitlang aussichten.
durch widersprechende Berichte erschwert; es. scheint nunmehr aber, festzustehen,
daß nur der Süden, wo längere Zeit trockene Witterung wvorherrschte,
größere Ausfälle erleiden wird. Dort sollen, ‚nach‘ Mitteilungen
der Eisenbahngesellschaften, infolge, der Dürre ca. 1,6‘ Millionen ‚Acres verloren
sein, was ungefähr 10 % der Gesamternte entsprechen‘ dürfte. - Auch
in den‘ überschwemmten Gebieten im Süden der Provinz Buenos Aires und
an der Küste ist ein großer Teil, der Saaten zerstört worden, doch hofft
man, nach dem Verschwinden des Wassers wenigstens einen Teil des Gebietes
noch mit Mais oder Leinsaat bestellen zu können. Im. übrigen. wird
in der Provinz Buenos ‚Aires, eine ausgezeichnete‘ Ernte erwartet; auch für
die nördliche Getreidezone Argentiniens steht 'ein gutes, Ernteergebnis in
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