fragen oder gar eine detaillierte Behandlung abhalten
lassen,*
ts" Ü ranß mußte früher über diese Dinge anders ge-
dacht haben. Er hatte mir anfangs 1890 zur Gründung
eines Bauvereins auf bodenreformerischer Grundlage
eine große Summe zur Verfügung stellen wollen. Jetzt
war er dagegen, daß wir einen solchen Verein unter-
stützen sollten. In den Mitgliederversammlungen wurde
das für und wider erörtert. Die meisten Mitglieder
schlossen sich meiner Auffassung an. Dr. Bruno Borchardt
und Dr. Albert Freudenberg haben dagegen als Partei-
genossen den Standpunkt von Dr. Arons vertreten. Es
hat im Bunde zwei Parteien gegeben, von denen die eine
das Endziel und die andere die sofort zu verwirklichenden
Reformen in den Vordergrund stellen wollte.
Pp: ist Flürscheim aufgetreten. Er hatte kurz vor-
her selbst in einigen Artikeln über die in Mexiko
von Albert K. Owen errichtete Freiland Ansiedlung in
Sinaloa berichtet und hatte eifrig um Hilfe dafür ge-
worben. Er meinte, daß des redens genug gesschehen sei,
wer mittun wolle, möge es ihm schreiben.**) In Sachen
der Baugenossenschaften hat er den entgegengesetzten
Standpunkt geltend gemacht. Man kämpfe nicht mit
Nähnadeln gegen Riesen. Wir hätten schon zuviel Ge-
wicht auf Detailreformen wie 3. B. die Bauhandwerker-
frage gelegt. Wir würden uns aber unsterblich blamie-
ren, wenn wir die verhängnisvolle Richtung einschlügen,
die wohlmeinende Freunde uns vorsschlügen.
„Die Sonne wollen wir der Welt bieten, und da sie nicht
schnell genug aufgeht, so zünden wir eine Talgkerze an.“
Er fragte, wie viele Broschüren wir verteilt hätten
und wie viele Vereine wir gegründet hätten. Solange
.) ür ze ¿o? Lt. §%: Nr. 9, 14, 17, 34.
199