im Wege. Ich glaube, daß er die Annahme dieser Wahl
niemals zu bereuen hatte und der Bund, dem er nach der
Auflösung seiner Partei bald ganz seine großen Gaben
widmen konnte, auch nicht.
Mir selbst ist beim scheiden aus meinem Amte die An-
erkennung zuteil geworden, auf Vorschlag meines Nach-
folgers zum Ehrenvorssitzenden des Bundes gewählt zu
werden, und ich habe diese Auszeichnung mit herzlichem
Danke angenommen. Zum zweitem Vorsitzenden ist Carl
Marfels gewählt worden. Die Wiederwahl von Paul
Knopp zum Schriftführer und von Carl Wedemeyer zum
Schatzmeister hat unter Kundgebung herzlichen Dankes
für die beiden verdienten Mitarbeiter stattgefunden. Zu
Beisitzern sind Moritz A. Loeb, Adolf Pohlman-Hohenasspe,
Navigationlehrer Robert Pusch und Dr. J. Silbermann
neu gewählt worden. Mit der Hoffnung auf eine erfolg-
reiche Weiterarbeit ist die Versammlung von dem neuem
Vorsitzenden geschlossen worden.
OQun den Berichten, die die Zeitungen über die Pro-
LJarammänderung des Bundes gebracht haben, ist diese
meist dahin erläutert worden, daß wir von der Versstaat-
lichung oder der Kommunalisierung des Bodens Abstand
genommen und an die Stelle dieser Forderung eine Reihe
von Einzelforderungen gesetzt hätten. Diese Auffassung
war nicht richtig, denn den Gedanken der Verstaatlichung
hatten wir schon früher fallen lassen. Schon in dem Flür-
scheimschem Programm von 1888 war die Verstaatlichung
des Bodens o d e r der Grundrente verlangt worden. Die
Einziehung der Grundrente war von da an immer mehr
in den Vordergrund getreten. Später war nur die Ei-
gentum Oberhoheit des Staates beansprucht worden.
Diese Änderungen des Programms waren aber in der
Öffentlichkeit unbeachtet geblieben. Der Name unseres
Bundes war zu lange mit der Forderung der Verstaat-
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