ken, bei mir infolge stärkeren heranziehens erheblich
größer geworden. Wenn auch die Beamten und Arbeiter
meiner auswärtigen Betriebe berücksichtigt und die Steu-
ern den Wohnungmieten gegenüber gestellt wurden, so
betrugen im Jahr 1903
die Steuern die Mieten
des Unternehmers 11,93 v. H. 5,49 v. H.
der Beamten 1,76 ,,. » 15,82 ., »
der Arbeiter 0.92: ,, .., 16,07:.,,. j
Das Bild war ungefähr das gleiche wie im Jahr 1892,
aber doch nicht ganz. Bei den Steuern eine Progresssion
nach oben der Leisstungfähigkeit entsprechend. Bei den
Mieten das umgekehrte Verhältnis. Die Beamten waren
etwas besser gestellt als die Arbeiter. Der Abstand zwi-
schen beiden und dem Unternehmer hatte dagegen zuge-
nommen. In dem steigen der Grundrente im
umge ke hrtem Verhältnis zur Leistung-
fähigkeit habe ich das entscheidende und zugleich be-
denkliche Ergebnis meiner Untersuchung gesehen. Ich
habe mit der Mahnung an unsere Freunde geschlossen,
fortzufahren, das öffentliche Gewissen zu schärfen, aber
ebensowenig die Kleinarbeit, das eindringen in Einzel-
fragen, das beharrliche schrittweise vordringen zu unter-
schätzen, durch das die Gesetzgebung vorbereitet und der
Erfolg gewährleistet wird: Die Sonne solle uns stets
vor Augen, aber die Erde unter den Füßen bleiben.
). meisten großen Zeitungen haben die von mir ge-
gegebenen Ziffern und die Übersichten über die
Löhne, die sich auf einen Zeitraum von dreißig Jahren
erstrecken, ausführlich wiedergegeben und haben daran
ernste Betrachtungen geknüpft. Es hat das sehr dazu
beigetragen, unserem Jahrbuch einen großen Leserkreis
zu verschaffen.
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