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eine bet Schwierigkeiten für die zukünftige Schiff
barmachung der Gewässer.
Die Schüß fällt in der Klus von Reuchenette
um 145 m auf einer Strecke von 4 km; die Rhone
in der Schlucht unterhalb Gletsch 380 m auf 3 km,
unterhalb Martigny 40 m auf 13 km; der Rhein
oberhalb der Einmündung der Aare 11 m auf 16 km;
dagegen die Rhone vor ihrer Mündung ins Mittel
ländische Meer 160 m auf 300 km; die Donau vor
ihrer Mündung ins Schwarze Meer 40 m auf 900kra!
Infolge der raschen Strömung vermögen die ***** der
Flüsse gewaltige Massen von Schutt aus dem Ge- «»">*«».
birge ins Vorland hinauszuschleppen.
Die seitlichen Halden der Alpentäler sind von
unzähligen parallel zur Tiefe laufenden Wasser
rinnen oder Runsen durchfurcht. Meist liegen sie
trocken. Wenn aber der Schnee schmilzt oder ein
starker Regen fällt, so füllen sich diese Gräben mit
tosend zu Tal stürzendem Wasser, das den lockern
Gehängeschutt mitreißt und auf den Boden des Tales
hinausschwemmt. Das Wasser gräbt die Rinnen stets
tiefer in die Berghalde und bringt den Boden der
Umgebung ins Rutschen. Schlamm und zertrümmerte
Gesteinsbrocken legen sich als flacher Schuttkegel
vor den Ausgang der Wasserrunse ins Tal. Nicht
selten erhöht der Schuttkegel den Talboden in seiner
ganzen Breite bis zur gegenüberliegenden Halde.
Der Talfluß wird dann aus seiner Richtung abge
drängt und umfließt das Hindernis in einem großen
Bogen. Auf einzelnen Talstrecken wachsen beid
seitig aus Nebentälchen und Wildwasserrunsen so
viele Schuttkcgel ins Haupttal hinaus, daß der
Fluß zu einem schlangenartig gewundenen Lauf
gezwungen wird (Rhone im Wallis).
Die verheerenden Ausbrüche der Wildbäche mach- ä)et*«uum
ten kostspielige Verbauungsaröeiten notwendig.^