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zen für M. 300 000.— Waren gekauft worden und es sei der Kalkulation
der Betrag von M. 30 000.— == 10% zugrunde gelegt worden, so
wäre die Kalkulation richtig, wenn das Skontro der kaufmännischen
Arbeit am Jahresschluß diesen Betrag als angeschaffte Arbeit aufwies.
Wenn aber das Skontro der kaufmännischen Arbeit einen Gesamteingang
von M. 33 000.— zeigt, so daß also nicht 10%, sondern
11% in den Werbungswert der Ware hätten einkalkuliert werden
müssen, so bedingt dies erstens die Einstellung des Unterschiedes
von M. 3 000.— in den Ausgang dse Skontros der Arbeit, zweitens
die Einstellung der auf die verschiedenen Skontren der Waren entfallenden
Anteile an den M. 3 000.— in den Eingang derselben.
Eira ng Skontro der kaufmännischen Arbeit Ausgang
| Werbungsleistungen M. 33.000.— | Verteilte Arbeit insgesamt M. 30.000 —
Kalkulationsunterschied 3.000.— |
Eingang Skontro der Ware A Ausgang
Gesamteingang Menge M. 22.000.— MGesamtausgang Menge M. 19.200.—
Kalkulationsunterschied 200.— Bestand Menge 5.550.—
Unternehmerleistung 2.550.—
Der Unterschied an kaufmännischer Arbeit ergibt sich, indem
man 10 auf Hundert — in diesem Falle — vom Gesamteingang und
hierauf den Unterschied berechnet.
Wenn dagegen das Skontro der kaufmännischen Arbeit beispielsweise
nur einen Gesamteingang von M. 27 000.— aufwiese, so
daß nur 9% in den Werbungswert der Ware hätten einkalkuliert
werden dürfen, so muß der zu viel berechnete Unterschied von
M. 3 000.— anteilsweise auf die Ausgangsseiten der Skontren der
Waren eingestellt werden, wodurch sich der Werbungswert des Bestandes
verringert und der Wert der Unternehmerleistung entsprechend
erhöht.
Eingang Skontro der Ware A N Ausgang
Gesamteingang Menge M.22.000.— Gesamtausgang Menge M. 19.200.—
Unternehmerleistung 2.850.— Kalkulationsunterschied 200.—
Bestand 5.450.—
Mit den auf diese Weise gegebenenfalls berichtigten Werten gelangen
die Bestände in die Kapitalnachweisung. Wir wollen annehmen,
daß sie insgesamt M. 83 250.— betragen.
Vergleichen wir nun in diesem Zusammenhang mit den Skontren
die Konten der Rechnungsbuchhaltung, so fehlt in letzterer die Aufteilung
der Arbeit. Setzen wir beim Abschluß den von der Kapitalnachweisung
erhaltenen Gesamtwarenbestand ins Haben des Kontos
ein, so schließt dieser wohl die kaufmännische Arbeit in sich, aber
im Soll des Kontos ist sie nicht enthalten.