Object: Study week on the econometric approach to development planning

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setzten unsere Studien inzwischen in Cimarron fort und dehn- 
sie auf die Organisirung des „Selfgovernments“ in diesem 
ehemals spanischen Territorium der Union aus. 
Wenn ich in der Beschreibung von Cimarron und unserer 
Arbeiten daselbst so ausführlich war, so wolle man das ver 
zeihen! Ich glaube, dass diese Herrschaft ein guter Typus 
von Westcolorado, Westkansas und Neu-Mexiko ist, soweit 
Ackerbau mittelst Irrigation und Viehzucht in Betracht kommen. 
Europäer können aus der Schilderung Cimarrons sich über die 
Art dieser Wirthschaftsbetriebe und über die Gewinne, die 
jetzt gemacht werden, unterrichten. Da jetzt, besonders von 
reichen Engländern, das verfügbare Weideland allgemein in 
Benützung genommen wird, so vermehren sich die Heerden 
schnell, zumal nirgends ein Kalb oder eine Kuh geschlachtet 
"^‘rd, die noch ein Kalb bringen kann, und das Vieh wird 
^icht nur zahlreicher, sondern auch besser, weil man fast nur 
fîoch Vollblutbullen zur Zucht benützt. Die Concurrenz im 
Angebote fetten Viehes dürfte also grösser und der Preis all- 
*^älig billiger werden, wozu auch eine Marge vorhanden ist, 
^cnn übereinstimmend höre ich, dass Züchter, die schon Land 
gekauft haben, 50 bis 60 Percent jährlich von ihrem in Vieh 
gesteckten Betriebscapitale machen. Wer jetzt Land kauft, 
freilich schon höhere Preise zahlen als die „glücklichen 
Besitzer“. 
Wir sprachen in Denver einen Herrn Schetter, Verwalter 
^s in Colorado liegenden, eine halbe Million Acres grossen 
Eouis-Grants, der einer holländischen Actiengesellschaft 
^ Welche eine ebenso schlechte Geschichte hat, als die 
Cimarron vom Jahre 1870 bis 1873. Da Herr Schetter in 
Eeorganisationsarbeit noch nicht so weit vorgerückt war 
1 , ^^rr Shervin in Cimarron, so lehnten wir Schetters Ein- 
^^g zum Besuche ab.
	        
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