Full text: Leistung und Wert

De DO 
Ertragskonto 
Soll Haben 
Kaufsbuch Haben M. 69,500 Verkaufsbuch Soll M. 48,000 
Buch der Geldkonten 100 Buch der Geldkonten 150 
M. 69,600 Bilanzaussonderung 30,000 
Unternehmerleistung 8,550 
M. 78,150 M. 78,150 
Ein Abschluß der Grundbücher, der die Unternehmerleistung 
unmittelbar auf Richtigkeit prüft, wie bei Methode I, ist hier nicht 
möglich. Dies wird erreicht durch die Verschmelzung beider Me- 
thoden. 
Im. Durch die Verschmelzung der systematischen Gesichts- 
punkte der Methoden I und II entsteht die Methode III. Diese Ver- 
schmelzung ergibt vier Grundbücher: Das Werbungshandelsbuch 
und das Verwertungshandelsbuch, das Werbungszahlungsbuch und 
das Verwertungszahlungsbuch. Es genügt in jedem eine Spalte, 
falls man dieselbe rein erhält: Haben für das Werbungshandels- 
buch und das Verwertungszahlungsbuch, Soll für das. Verwertungs- 
handelsbuch und das Werbungszahlungsbuch. Man kann die Be- 
nennung der Methode II, Kaufsbuch und Verkaufsbuch, auch bei die- 
ser Form anwenden, wobei jedoch zu beachten ist, daß hier die Han- 
delsbücher nur die Zweckleistungen enthalten, daß sie eigentlich 
Kaufsfakturenbuch, Verkaufsfakturenbuch heißen müssen. Zu den 
vier genannten Grundbüchern tritt dann noch das Grundbuch der 
Geldkonten nach Methode II. Abschlußder5Grundbücher: 
Handelsbücher Zahlungsbücher 
Werbungs H. = M. 69.500 Werbungs Z. M.54.500 | M. — 
Verwertungs H. M. 48.000 _. Verwertungs Z. te 36.000 
Buch der Geldk.___ 7150 ___ 100 Buch der Geldk. __ 68.600 | ___92 000 
M. 48.150 M. 69.600 M. 123.100 / M. 128.000 
Weiter gleich Methode I. 
Auch hier ist das Buch der Geldkonten nicht reines Zahlungswerte- 
buch, denn es enthält auch die Handelswerte: Geldnutzungsnahme 
M. 100.— (Diskont) und Geldnutzungsgabe M. 150.— (Bankzinsen), 
die streng genommen in die Handelsbücher gehören, da wir bis jetzt 
eine Trennung nach Handelswerten nicht ins Auge gefaßt haben. Die 
Übereinstimmung mit den Fremdrechnungen erfordert die Aufnahme 
dieser Posten in das Grundbuch der Geldkonten. 
Eine Vereinfachung der Methode III tritt ein, wenn die beiden 
Zahlungsbücher, mit dem Buch der Geldkonten verschmolzen, zu 
einem einzigen Grundbuch zusammengezogen werden, das dann 
Soll- und Habenspalte erhalten muß. 
Der Vorteil der Methode III liegt in der aus Methode I herüber- 
genommenen Kontrolle der Eigenrechnung, ferner in der Möglich- 
keit, die Buchungsform im Kaufs- und Verkaufsbuch zu verein-
	        
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