Full text: Wissenschaftliches Arbeiten

Die Zitate 
Auch für die Vornamen ist bei Zitaten die schon 
gelegentlich der Bibliothekskataloge (p. 45f) erwähnte 
Regel zu beachten, daß für ihre sprachliche Form die Na- 
tionalität des Autors den Ausschlag geben soll. Es liegt 
auf der Hand, welche Verwirrung entstehen muß, nament- 
lich bei der üblichen Bezeichnung der Vornamen durch 
die bloßen Initialen, wenn aus einem ehrlichen Wilhelm 
Meyer ein G<uilelmus> Meyerus, aus Joseph ein G<iuseppe>, 
aus Hieronymus ein J<e&röme> oder Girolamo wird, 
12. Bei periodischen Schriften empfiehlt es sich, 
die Zitate mit der Angabe der Bandzahl, des Jahrganges 
und der Seitenzahlen zu bestimmen. Die Nummern der 
Hefte und Lieferungen können dagegen für gewöhnlich 
unberücksichtigt bleiben, wenn es sich nicht um die Num- 
mern einer Zeitung handelt. Die Jahreszahl wird am besten 
in Parenthese gesetzt in runden oder (innerhalb einer an- 
deren Parenthese) in eckigen Klammern; umfaßt der Jahr- 
gang mehrere selbständige Bände, so wird die arabische 
Ziffer des betreffenden Jahresbandes innerhalb der Klammer 
der Jahreszahl beigefügt. Bei Zeitschriften, die nach Serien 
eingeteilt sind, muß die Serienziffer der Bandzahl voraus- 
gehen. 
Stehen zwei gleichartige Zahlen nebeneinander, oder werden 
mehrere Zitate mit gemischten Zahlen aneinandergereiht, so ist eine 
deutliche Unterscheidung notwendig. Dieselbe läßt sich am einfachsten 
durch konsequente Anwendung der Interpunktion erreichen. Zwei oder 
mehrere gleichartige und gleichwertige Zahlen, die sich also nicht auf 
subordinierte, sondern auf koordinierte Teile beziehen, trennt man am 
besten durch Punkte, ungleichwertige, die subordinierte Teile bezeich- 
nen, durch Beistriche, gemischte Zahlengruppen durch Strichpunkte. 
Wenn der Zahl aber eine Bezeichnung für das Kapitel oder die Nummer 
oder den Paragraphen oder die Seite oder eine Anmerkung u. dgl. 
vorausgeht, können die unterscheidenden Satzzeichen bei den zum 
gleichen Zitat gehörigen Zahlen wegbleiben, da ohnehin die Trennung 
und Bedeutung der Zahlen deutlich hervortritt. Salvo meliore mögen 
diese Bemerkungen als Wegmarken dienen, ohne daß sie der Freiheit 
des einzelnen allzu enge Schranken setzen wollen. 
Man wird also beispielsweise zitieren: Corpus Inseriptionum Lati- 
narum (abgekürzt: CIL) 1, 1? 33 d.h. erster Band, erster Teil, zweite 
Auflage, Seite 33; oder: 1, 1, 45. 63. 87; 2, 93; 2, 110; oder: In: 1 
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