% Allgemeine Bemerkungen
lich gemacht werde. Bei den am Rande stehenden Nach-
trägen und Korrekturen wird dann dasselbe Zeichen oder
dieselbe Ziffer wiederholt.
Für größere Zusätze ist es am zweckmäßigsten, neue
Blätter mit der oben angegebenen Bezeichnung einzufügen.
Auch bei diesen Nachträgen ist die Stelle, wohin sie ge-
hören, im Text genau kenntlich zu machen.
7. Die gewünschte Hervorh ebüung eines Wortes
oder einer Reihe von Wörtern läßt sich im Manuskript
durch besondere Zeichen für den Setzer verständlich
machen. Um Mißverständnissen vorzubeugen, legt man am
besten dem Manuskript ein besonderes’ Blatt mit der Er-
klärung der angewandten Zeichen bei, oder notiert jedesmal
bei besonderen Hervorhebungen die Bedeutung des Zeichens.
Es genügt deshalb auch, die einfache Unterstreichung im
Text gleichmäßig anzuwenden und am Rande die ge-
wünschte Schriftart dem Setzer anzugeben.
Die gewöhnlichen Zeichen sind: Einfaches Unter-
streichen für anzuwendenden Sperrdruck (in der Drucker-
sprache auch „spationierter Satz“ oder „Spatiensatz“ ge-
nannt).
Doppeltes Unterstreichen für Fettdruck, neben
dem auch die schmal-halbfetten und halbfetten Schriften
zur Verwendung kommen können.
Einfaches Unterschlängeln (mit gewundener
Linie) für gewöhnlichen Kursivdruck bei der sogenannten
lateinischen Schrift oder Antiqua.
Doppeltes Unterschlängeln für halbfette oder
fette Kursivschrift, die ebenfalls nur bei der Antiqua zur
Verwendung kommt.
Zur Bezeichnung eines Absatzes (alinea), wo im
Manuskript fortlaufend geschrieben wurde, wird ein _[ vor
das Wort gesetzt, mit dem die neue Zeile beginnen soll,
oder auch das Wort „Absatz“ oder „Alinea (al.) hinzu-
gefügt. Die Auslassung ‚eines im Manuskript gemachten
Absatzes wird durch eine das erste und letzte Wort der
beiden Zeilen verbindende Linie angezeigt.
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