Inhaltsverzeichnisse. Literaturverzeichnis )
ein doppeltes Schlagwort zu nehmen und bei jedem die
betreffende Seitenzahl zu notieren. Dagegen sollten bei
einmaligen Seitenangaben einfache Verweise von einem
Schlagwort auf ein anderes in diesen Registern möglichst
vermieden werden; die Seitenzahl nimmt noch weniger
Raum ein als der Hinweis und einzig einem Prinzip zu
liebe braucht man doch nicht andere Leute unnötig zu
plagen. In besonderen Fällen, wo es sich um größere
Angaben handelt, kann ein Hinweis angebracht sein.
Kommt ein Name oder eine Sache sehr häufig vor, so erhöht es
die praktische Brauchbarkeit sehr, wenn man die Stellen nach sachlichen
Gesichtspunkten ordnet und diese im Register durch kurze Bemerkungen
kenntlich macht. Überhaupt sollte ein Register sich nicht mit der
mechanischen Aufzählung der Seiten begnügen, sondern wo möglich
durch Verarbeitung des Materials dem Leser ein willkommenes Hilfs-
mittel bieten. Vgl. über die Register besonders für textkritische Aus-
gaben O0. Stählin, Editionstechnik 429—339,
3. Die Zettel mit den Schlagwörtern und Seitenzahlen
läßt man bis zur Beendigung des Druckes sich sammeln,
um sie erst dann zu ordnen. Man kann dabei entweder
Personen-, Sach- und Ortsregister trennen oder alle drei
in ein Alphabet vereinigen. Für und gegen beide Weisen
lassen sich Gründe anführen. Die Hauptsache bleibt immer,
daß ein möglichst reichhaltiges und übersichtliches alpha-
betisches Register geboten wird.
Außerdem kann in manchen Werken ein Zitatenver-
zeichnis, ein Wortregister, ein grammatischer Index von
Nutzen sein.
4. Für die Drucklegung kann man die geordneten Zettel
entweder einfach zusammenbinden oder der Reihe nach
auf größere Blätter aufkleben oder sie abschreiben oder
abschreiben lassen, um sie so zum Druck zu befördern.
Seinen Platz erhält das alphabetische Register am besten
ganz zu Ende des Buches nach dem Text und den et-
waigen Anhängen.
97. Literaturverzeichnis. Zwar nicht von der
gleichen Bedeutung, aber doch vielfach praktisch und nütz-
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