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Geldmenge und Wanrenpreise.
Zusammenhänge steht, welche von der Preisverände
rung ergriffen werden. Es ist wie mit einem Stein, den
man in’s Wasser wirft, in der unmittelbaren Nähe des
Punktes, wo er hineinfällt, sind die Wellenbewegungen
am stärksten; je grösser die Entfernung von diesem
Punkte ist, desto schwächer werden die Wellenkreise,
bis sie schliesslich so gut wie ganz verschwinden.
Wir haben bisher nur das Metallgeld im Auge ge
habt. Betrachten wir nun auch noch den Fall, wo ein
Ueberlluss an Papiergeld vorliegt. Was wird in die
sem Falle die Folge sein?
Handelt es sich nur um einen (Jeberfluss an con
vert i b 1 e n Banknoten, so ist zweierlei möglich.
Entweder der Ueberfluss an Noten verschwindet
einfach in der Weise wieder, dass er in verzinsliche
Pepo si ten, oder zunächst auch blos in Guthaben in
Conlocorrent, umgewandelt wird®®).
Oder aber der Ueberlluss an Noten wird bei der
69) So bemerkt auch schon J. Stewart, Principles B. II.
eil. 28: for the paper money, so soon as it has served the
first purpose of supplying the demand of him who borrowed it (be
cause he had at that time no coin), it will return upon the debtor
in it, and become realized, because of the little use found for it in
carrying on circulation.'^ Und B. V. Ch. 13: „If it he paper, he
demands of the debtor in the paper either to give him an inter-
est for it, or to convert it into coin, which is the money of the