Contents : Les origines historiques des problèmes économiques actuels

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FRANKREICH  —  HandelsverhältniBse.

die  französischen  Schiffe  nur  41  Proz.,  die  fremden  Fahrzeuge  59  %
(im  Vorjahre  1853  kamen  auf  die  iranz.  Marine  doch  noch  44  Proz.,
und  der  Seeverkehr  war  etwas  stärker  als  1854).
Im  Jahre  1853,  dem  letzten  Friedensjahre,  kamen  auf  den
„Specialhandel“  (nach  dem  wirklichen  Worthe)  2788  Mill.  Fr.,  nämlich ­
  1196  Mill.  Ein-  und  1542  Mill.  Ausfuhr.  Am  ansehnlichsten
war  der  Verkehr  mit  folgenden  Ländern  ;

Länder  Einfuhr  aus  Ausfuhr  nach
England  .  .  106  Mill.  426  Mill,
Verein.  Staaten  1,30  -  275  -
Belgien  .  .  160  -  141  -
Sardinien  .  .  106  -  74  -
Zollverein  .  .  70  -  49  -

Länder  Einfuhr  aus  Ausfuhr  nach
Spanien  .  .  42  Mill.  66  Mill.
Schweiz  .  .  43  -  58  -
Russland  .  .  67  -  16  -
Türkei  ...  58  -  21  -
Brasilien  .  .  16  -  34  -

Der  Verkehr  mit  Russland,  an  sich  schon  gering,  würde  noch
unbedeutender  gewesen  sein  ohne  die  ansehnliche  Getreideeinfuhr  aus
diesem  Lande  in  I  olge  des  Misswachses  in  Frankreich.
Im  Jahre  1854,  in  welchem  natürlich  aller  directe  Handel  mit
Russland  aufhörte,  dagegen  der  nach  der  Türkei  gesteigert  ward,  umfasste ­
  der  fepecialhandel  mit  folgenden  10  Ländern  75  Proc.  des  Gesammtspecialverkehrs
  ;  (8  Proc.  kamen  auf  die  auswärtigen  Besitzungen,
und  hievon  die  Hälfte  auf  Algerien)  in  Millionen  Franken  :

Länder
England  .
Vereinigte  Staaten
Belgien  .
Sardinien
Spanien  .
Zollverein
Schweiz  .
Türkei
Englisch  Ostindien
Brasilien  .

Offlcleller  Werth
Einfuhr  Ausfuhr
133  279
193  182
133  124
104  52
51  68
57  48
35  51
41  26
53  5
15  32

Wirklicher  Werth
Einfuhr  Ausfuhr
149  356
166  217
168  143
103  62
65  61
76  54
40  58
47  28
48  6
18  31

Das  Gewicht  der  Waaren  im  allgemeinen  Handel  betrug  1854  :
13’721,981  metr.  (also  Doppel-)  Cntr.  —  Der  Transit  betrug  732,525
metr.  Cntr.  oder,  nach  dem  wirklichen  Werthe,  377  Mill.  Fr.,  wovon
fast  179  Mill.  Fr.  allein  auf  die  Schweiz  kommen.
Bei  der  Thinfulir  waren  die  wichtigsten  Artikel  (nach  den  wirklichen ­
  Werthen  berechnet):  Getreide  für  171  Milk,  Seide,  133,  Baumwolle ­
  110,  Steinkohlen  66,  Zucker  (aus  den  Colonien)  59,  Wolle  49,
rohe  Häute  40,  Vieh  39,  Kupfer  30,  Kaffee  29,  Reis  26  Mill.
Bei  der  Ausfuhr:  Seidengewebe  für  311  Mill.,  Wein  191,  Wollengewebe ­
  133,  Kunstsschreinerarbeiten,  Spielzeuge  72,  Baumwollengewebe ­
  59,  verarbeitete  Häute  53,  Metallarbeiten  52,  Branntweine
48,  Kleidungsgegenstände  34,  Papier  und  Papeterien  30,  gegerbte
Häute  und  Maroquin  27,  Töpferwaaren,  Porcellan,  Gläser  20.
Line  neuere  amtliche  Berechnung  des  äussern  Verkehrs  ergibt  :
Einfuhr  Ausfuhr  Einfuhr  Ausfuhr
1851:  1954  Mill.  2028  Mill.  1854:  1709,2  Mill.  1787,9  Mill.
1853:  1631,1  -  1861,3  -  1855:  1950,4  -  2027,8  -
            
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