Full text: Die neuere Entwicklung des Petroleumhandels in Deutschland

;6 
es sich nur um die Befürchtung einer vorübergehenden Dividen 
denschmälerung gehandelt, so hätten die deutschen Firmen un 
bedingt einen höheren Uebernahmekurs durchdrücken können, 
falls sie nicht überhaupt vorgezogen hätten, den Kampf an der 
Seite des Trusts auszufechten. 
.Ebenso wie die St.O.C. ist die D.-A. P.-G. auf sehr solider 
Grundlage aufgebaut und zeichnet sich dadurch vorteilhaft vor 
sehr vielen andern ähnlichen Unternehmungen aus. Nach der 
Bilanz pro 1904 betrug das Guthaben in bar, Wechseln, Effekten 
15 877 004 Mark. Der Wert der Vorräte an Petroleum und leeren 
P'ässern bezifferte sich auf 13959797 Mark. Die Assekuranz- 
Reserve ist mit 2 Millionen Mark, der Reservefonds mit 3 Mil 
lionen Mark dotiert. 
Die Transportmittel standen zu Buch 
1896 mit 11 819112 Mk. 
1899 » 9219587 » 
1902 » 8880190 » 
und 1904 » 93*8437 * 
bei jährlichen Abschreibungen von durchschnittlich mehr als einer 
Million! Es betrugen 
Reingewinn 
Abschreibungen auf 
Gebäude u. Anlagen | Transportmittel 
1896 Mk. 2311 366 
1897 » 2515703 
1898 » 4074495 
1899 » 4 054 726 
Mk. 961 325 
r 
Mk. 1 168 564 
1900 » 2 733 801 
» ? 
» ? 
1901 » 3409216 
» 856 206 
» 1 110 383 
1902 » 2 913 798 
» 79384* 
» 1 135 766 
1903 » 
2 253 525 
> 657 723 
» 620974 
1904 » 
828 184 
» 550533 
» 1 181 234 
1905 » 
905 084 
Mk. 2 105 241 
zus. » 25 999 898 
für 10 Jahre! 
Das weniger gute Resultat der letzten beiden Jahre ist eine Folge 
des erwähnten Kampfes gegen die Shell Co. 
18 Tankdampfer von zusammen ca. 830000 tons Inhalt (also 
durchschnittlich je ungefähr 75°° tons) bringen die Oelmengen in 
pro Jahr 8—9maligen Reisen über den Ozean, eine ganze Flotte von 
Leichtern und durchschnittlich ungefähr 700 tons fassenden Fluss 
tankschiffen und ein Park von etwa 750 Eisenbahnkesselwagen 
bewältigen die Verteilung im Inlande. Ueber die grossartige 
Verkaufsorganisation habe ich schon gesprochen.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.