Full text: Das Studium der Staats- und Wirtschaftswissenschaften auf den Universitäten und Hochschulen Deutschlands und die Doktorwürde (Dr. rer. pol.)

Schlußbemerkung. 
Schlußbemerkung. 
Werfen wir auf die gesamten vorstehenden Ausführungen einen 
Rückblick, dann ist festzustellen, daß zwischen dem Studium der Wirt- 
schaftswissenschaften an den Universitäten und an den Technischen Hoch- 
schulen ein erheblicher Unterschied besteht, nicht etwa in der Art, daß 
die einen mindere Anforderungen stellen, als die anderen, sondern 
es sind die Studienfächer eben infolge der Verschiedenartigkeit der An- 
stalten anders gegliedert bzw. andere. 
Die Handelshochschule Nürnberg nimmt darin außerdem noch eine 
Sonderstellung ein, die in der Entwicklung. dieser Hochschule liegt. 
Wie wir schon erwähnten, fordern, ganz abgesehen von der Vor- 
bildung, die Universitäten und die Handelshochschule Nürnberg bis zur 
Ablegung der Diplomprüfung sechs Studiensemester, die Technischen 
Hochschulen Dresden und München acht Semester. 
Wer allerdings an der Universität dem Diplom des Volkswirts noch 
die Doktorwürde hinzufügen will, muß zwei weitere Semester Studium 
absolvieren, kommt damit dann auch auf die Semesterzahl acht. 
Den sogenannten „Immaturis‘, die sich diesem Studium widmen, ist 
aber dringend zu raten, die Maturitätsprüfung bzw. die Ergänzungsprüfung 
nachzuholen, um im Studium volle freie Bahn zu haben, vor allen Dingen 
deswegen, damit sie die akademische Doktorwürde am Schluß des Stu- 
diums erwerben können. Denn ohne im Besitz des Reifezeugnisses zu sein, 
ist sowohl an den deutschen Universitäten wie an den Technischen Hoch- 
schulen eine Zulassung zur Promotion unmöglich. 
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