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In der Übersicht 1 ist dieser Vergleich nach Ländern und Landesteilen sowie nach
Betriebsgrößen durchgeführt. Die regionalen Unterschiede bei den Gesamtzahlen sind
mit der verschiedenen Struktur der Landwirtschaft, mit der durchschnittlichen Betriebs-
zröße, der Größe der steuerfreien Staats- und Gemeindeforsten usw. zu erklären. Der
zrößte Ausfall liegt bei den Kleinbetrieben, deren Erträge unter der Veranlagungsfreigrenze
oleiben. Doch ist auch zu berücksichtigen, daß der Besitzer mehrerer Betriebe nur einmal,
and zwar an seinem Wohnort veranlagt wird. Aus diesem Grunde wird z. B. in den Groß-
städten mehr bewirtschaftete Fläche veranlagt, als an örtlicher Betriebsfläche vorhan-
den ist.
Von den 1407 031 veranlagten Landwirten wurden 960 006, die auf 16 Millionen ha
ein Einkommen von 1529 Millionen AM erzielten, mit Einkommensteuer belastet.
424 896 Pflichtige mit 4,5 Millionen ha bewirtschafteter Fläche und 421 Millionen AM
Einkünften wurden aus sozialen Gründen von der Einkommensteuer befreit, und 22 129
Pflichtige, die auf einer Fläche von 2,9 Millionen ha 134 Millionen AM Verlust zu ver-
zeichnen hatten, kamen für die Einkommensteuer nicht in Frage.
Von 100 veranlagten Pflichtigen sind im Reichsdurchschnitt also 68,23 steuerbelastet,
30.20 sind steuerbefreit und 1,57 sind Verlustbetriebe. Von 100 ha veranlaeter Fläche
Ybersicht 3
Einkünfte nach der Einkommensteuerstatistik 1926
Gebiet
Von 100 AM veran-
agter landwirtschaft-
jcher Einkünfte sind
steuer-
1elastet
gteuer-
befreit
Gebiet
yı ————
Ton 100 AM vera“
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„elastet, befreit
#
Deutsches Reich....
Preußen ....
Schaumburg-Lippe ........
Bei. 00er
Hamburg. ............0.000.
Lübeck. .....0000000000000
SD TE
Mecklenburg-Strelitz.......
jrenzm. Posen-Westpreußen
Braunschweig .............
Tannover s.......0000000.
Schleswig-Holstein.........
LÄDDS Hr Re REKEN
Sachsen (Land) ...........
Sachsen (Provinz).........
Brandenburg. ........
78,41
82,47
98,88 |
97,67
97,13 |
34,02
92,93
90,58
90,55
39,80
89,51
89,42
38,88
37,72
86,49
86.09
21,59
17,53
1,12
2,33
2,87
5,98
7,07
9,42
9,45
10,20
10,49
0,58
4,12
:2,28
13,51
13.91
Mecklenburg-Schwerin .....
Pommern. ........0.0..0..00
Westfalen ...............0.
Niederschlesien. ...........
Thüringen ........0.0000.0004
Anhalt o..0r0reer een
Oldenburg ................
Rheinprovinz .............
Waldeck. .................
Baden........ Bulk Bi
Istpreußen ...............
Hessen-Nassau ............
Württemberg .............
Öberschlesien ..........,..
Hessen res
BayeMe see see een
Hohenzollern. ........ ©
36,02 13,98
31,95 18,05
30,61 19,39
30,02 19,98
79,39 20,61
79,24 20,76
78,81 21,19
77,91 22,09
74,90 25,10
71,90 28,10
71,10 28,0
70,65 29,3
70,33 29,67
38,70 31,30
56,85 33,15
54,55 35,5
49.02 37,9
sind steuerbelastet 68,34 und steuerbefreit 19,42; 12,24 vH der Gesamtfläche sind mit
Verlust bewirtschaftet.
Die regionalen Unterschiede sind aus der Übersicht 2 ersichtlich.
Wie aus Übersicht 3 zu ersehen ist, sind im Reichsdurchschnitt von 100 AM vera”
agter landwirtschaftlicher Einkünfte 78,41 AM steuerbelastet und 21,59 AM steue”
oefreit. In den Gebieten mit vorherrschendem Kleinbetrieb liegt der Anteil der steueF”
befreiten Einkünfte bedeutend höher. In Bavern z. B. beträgt er 35.45 vER.