Full text: Forstwirtschafts-Politik

140 Volkswirtschaftlicher Effekt. 
1925 an Nutzholz 28,3 Millionen Festmeter, das sind 0,453 km je Kopf der Bevölkerung 
an Brennholz 40,5 Millionen Festmeter, das sind 0,648 km je Kopf der Bevölkerung 
im ganzen 68,8 Millionen Festmeter, das sind 1,101 km je Kopf der Bevölkerung 
Der Nutz holzverbr auch war also 1923 je Kopf um 0,078 km geringer als 1913 
1924 je Kopf um 0,102 km geringer als 1913 
1925 je Kopf um 0,017 km geringer als 1913 
Der Brennholzverbr auch war also 1923 je Kopf um 0,028 km geringer als 1913 
1924 je Kopf um 0,028 km geringer als 1913 
1925 je Kopf um 0,017 Im geringer als 1913 
Der Gesamtholzverbr au < war also 1923 je Kopf um 0,106 km geringer als 1913 
1924 je Kopf um 0,130 km geringer als 1913 
1925 je Kopf um 0,034 km geringer als 1913 
Wenn man die auf den Kopf der Bevölkerung fallenden Verbrauchs- 
zif f ern des Jahres 1913 als Norm segt t!) für den Verbrauch der Jahre 
1923, 1924 und 1925, so hätte das Deutsche Reich in diesen Jahren jährlich haben 
müssen einen: 
Nutzholzverbrauch von 62,5 Millionen X 0,470 = 29,4 Millionen Festmeter Holz 
Brennholzverbrauch von 62,5 Millionen X 0,665 == 41,5 Millionen Festmeter Holz 
Gesamtholzverbrauch von 62,5 Millionen 1,1851 70,9 Millionen Festmeter Holz — 
Der wir k l i < e Verbrauch der Jahre 1923, 1924 und 1925 war also zu gering: 
beim Nutzholz 1923 um 29,4 ~ 24,5 == 4,9 Millionen Festmeter 
1924 um 29,4 – 23,0 = 6,4 Millionen Festmeter 
1925 um 29,4 – 28,3 = 1,1 Millionen Festmeter 
beim Brennholz 1923 um 41,5 39,8 = 1,7 Millionen Festmeter 
1924 um 41,5 – 39,8 = 1,7 Millionen Festmeter 
1925 um 41,5 - 40,5 = 1,0 Millionen Festmeter 
beim Holz i. g. 1923 um 70,9 – 64,3 = 6,6 Millionen Festmeter 
1924 um 70,9 – 62,8 = 8,1 Millionen Festmeter 
1925 um 70,9 – 68,8 = 2,1 Millionen Festmeter 
Holzbedar f. 
Holzbedarf der Vorkriegszeit (1913). 
Nutzholzbedarf. 
Deutschlands Ei g eng e wi n n un g an Nutzholz wurde oben zu 21,6 Milli- 
onen Festmeter errechnet. 
1) Der Verfasser ist sich der Willkürlichkeit, die bis zu einem gewissen Grade in der Setzung 
der Verhältnisse des Jahres 1913 als Norm liegen, vollkommen bewußt und ist sich auch klar 
darüber, daß die jährlichen Ziffern sehr viel Zufälliges enthalten. Er hat sich aber doch zu diesem 
Vorgehen entschlossen, weil ein vollkommen zutreffender Vergleich der tatsächlichen Tendenzen der 
Vor- mit der Nachkriegszeit bei dem Fehlen einer Produktionsstatistik für die Nachkriegsjahre und 
bei der Mangelhaftigkeit der Handelsstatistik für diese Jahre zur Zeit sowieso nicht möglich ist 
und weil es i h m weniger auf die genaue Erfassung der Wirklichkeit als auf eine mög- 
lichst klare, durchsichtige und fa ß bare Darstellung der Meihode der 
Holz bilanzre<h nung ank o mmst.
	        
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