Holzbedarf. Ms 4l1
Die Einf u h r an Rohholz und den in Rohholz umgerechneten Halbfabrikaten,
Fertigfabrikaten und Holzwaren betrug 1913 1 6,1 Millionen Festmeter.
Von ihr sind wieder die 2,25 Millionen Festmeter Brennholzabfall der Mehreinfuhr in
Abzug zu bringen, so daß also für Nutzzwecke noch übrigbleibt eine Einfuhr von
13,9 Millionen Festmeter.
Der Nutz h o lzb e d ar f stellte sich also 1913 auf:
Eigengewinnung 21,6 Millionen Festmeter, das sind 0,318 km je Kopf der Bevölkerung
Einfuhr 13,9 Millionen Festmeter, das sind 0,204 km je Kopf der Bevölkerung
Nutzholzbedarf 835,5 Millionen Festmeter, das sind 0,522 km je Kopf der Bevölkerung
Brennholzbedarf.
Die Eig enge winnung an Brennholz für 1913 wurde oben zu 43,1
Millionen Festmeter bestimmt.
Die direkte E i n f u h r von Brennholz und Holzkohlen betrug 1913 0,2 Milli-
onen Festmeter. Dazu kommt noch der unter 1. erwähnte Brennholzabfall von
2,25 Millionen Festmeter, so daß also direkt und indirekt im ganzen:
2,5 Millionen Festmeter, das sind 0,036 km je Kopf
der Bevölkerung,
eingeführt wurden.
Der gesamte Brennholz bedarf des Jahres 1913 stellte sich also auf:
45,6 Millionen Festmeter oder 0,670 km je Kopf
d er Bevölkerung.
Gesamlholzbedarf.
Nutzholzbedarf 235,5 Millionen Festmeter, je Kopf 0,522 km
Brennholzbedarf 45,6 Millionen Festmeter, je Kopf 0,670 km
Gesamtholzbedarf 81,1 Millionen Festmeter, je Kopf 1,192 km.
Holzbedarf der Nachkriegszeit (1923, 1924 und 1925).
Nutzholzbedarf.
Deutschlands E ig eng e win n un g an Nutzhholz wurde für die Nachkriegszeit
zu 19,2 Millionen Festmeter ermittelt.
1 9 2 3 betrug die Einfuhr 10,0 Millionen Festmeter. Von ihr gehen
1,5 Millionen Festmeter Brennholzabfall der Mehreinfuhr ab, so daß also
für Nutzzwecke nur noch eine Einfuhr von 8,5 Millionen Fest meter übrigbleibt.
1 9 2 4 betrug die Einfuhr 9,1 Millionen Fest meter weniger 1,3 Milli-
onen Festmeter Brennholzabfall der Mehreinfuhr, allo 7,8 Millionen
Festmeter.
19 25 betrug die Einfuhr 14,7 Millionen Festmeter weniger 2,0
ri e UL Fe st m e t e r Brennholzabfall der Mehreinfuhr, also 12, 7 Millionen