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„Der Wertgedanke“,
sonderen in der Eigenschaft des Gegenstandes bestimmend ist, dann
mag es seiner eigenen Natur nach zwar immer noch Eines oder auch
Mehreres sein: Als das zu Erledigende, als Gegenstand muß es Eines
vorstellen; für jedermann das nämliche Einerlei, oder auch das näm
liche Vielerlei. Wird es aber als selbstverständlich angesehen, daß ein
Gebiet durch seinen Gegenstand bestimmt erscheint, indem dieser es
vereinheitlicht, dann setzt dies voraus, daß auch die Einheit des Be
stimmenden ohne Hinzutun der Wissenschaft vorhanden sei. Denn
jegliches Hinzutun dafür würde eine Begründung der mit seiner Einheit
gegebenen Bestimmtheit jenes Gebietes darstellen, der letzteren Selbst
verständlichkeit also widersprechen. Das Bestimmende, der Gegen
stand, muß daher schon nach dieser Sonderheit — als solcher für
jedermann der nämliche und selbe zu sein — vorgesetzt erscheinen.
Ein Gleiches gilt schließlich auch von der sprachlichen Vertretung
desjenigen, das in der Eigenschaft des Gegenstandes bestimmend für
jenes Gebiet wirkt. Wenn es für selbstverständlich gilt, diesen be
stimmenden Gegenstand namhaft zu machen, indem man das Wort
„Wert“ ausspricht, dann muß auch dieser Tatbestand ohne Hinzu
tun der Wissenschaft vorliegen. Denn wie beim Gegenstände die
Setzung, so würde hier die Nennung der Selbstverständlichkeit wider
streiten, mit der man auch diesen Tatbestand vorhanden sieht. Es muß
daher jener Gegenstand gleich unter dem Sprachzeichen „Wert“ vor
gesetzt sein.
Machen wir nun den Überschlag. Wir erkennen, daß sich jene vier
Gedanken nach ein und derselben, also gemeinsamen und dabei
unentratbaren Voraussetzung logisch verknüpfen lassen. Wer also
im Geiste der herkömmlichen Anschauung irgendwie für das Gebiet
oder auch über das Gebiet der sogenannten Wertlehre denkt, der
nimmt dabei, ohne sich dessen bewußt zu werden, als
schlechthin wahr den Inhalt des Gedankens an:
Es sei der Wissenschaft unter dem Sprachzeichen
„Wert“ ein Gegenstand vorgesetzt, der als der Eine,
für jedermann nämliche und selbe seiner Erle
digung harrt.
In kürzester Fassung:
Es sei der Wissenschaft unter „Wert“ ein Sin
gularobjekt vorgesetzt.
Im Wesen dieses Gedankens ist es belegen, daß ihn niemand
denken kann, der im Banne der herkömmlichen Anschauung steht.
Denn es schließt das herkömmliche Denken schon mit jenen vier Ge
danken ab, die ihm in Selbstverständlichkeit zueignen; man könnte