V. Die Wolframlagerstätten des Transbaikalgebietes 29
a) Die Gänge am Südende des Oldandamassivs.
In den zwischen den Tälern des Arbui und der DoroZnaja
3 gelegenen Bergrücken des Oldandamassivs setzen verschiedent-[
lich wolframitführende Quarzgänge auf, denen man in der Kriegsc
zeit besondere Beachtung geschenkt hat und die auf Veranlassung
) des Geologischen Komitees in Petersburg eingehend untersucht
worden sind. Sie wurden zuerst von SuSCinskij erwähnt,
später hat sie Tetjaev besucht und zuletzt Doktorovic-Grebnickij,
von dem die genaueste Beschreibung herrührt.
Das Nebengestein besteht aus einer porphyrischen Abart des
Granits. Die einzelnen Gänge verlaufen stets gerade. Sie streichen
vorwiegend in nordwestlicher Richtung zwischen 315—350°, was
{ ungefähr der Hauptklüftung des Granits entspricht. Der Einfallwinkel
ist zumeist recht steil südwestlich, ebenso kommt
Steilstellung vor. Die Mächtigkeit schwankt von wenigen Zentimetern
bis zu einigen Dezimetern, im Durchschnitt beträgt sie
4 kaum über 0,4 m. Ihre in den drei wichtigsten Schurffeldern
; zahlenmäßig festgestellten Ausmaße sind in beigefügter Tabelle
r wiedergegeben, desgleichen einzelne Angaben ihrer im Streichen
r wahrgenommenen Längen. Über 60—80 m konnte bisher kaum
Schurffeld I (etwa 600 Quadratfaden)
Nummer des Ganges I | m | m |ıv|v | VI | var [vrrı/sunma
Länge in Faden... 20|15| 20 120l ss 5 | 10 | 106
Mittlere Mächtigkeit in
Faden... ... 0,05|0,07| 0,10 | 0,06| 0,02| 0,01| 0,01| 0,04 0,06
Mittlere Gehalt an Wolframit
in %.... —[1m11 lo,008 [0,9 — WM Wo,06[.0.40
Umfang des Gangkörpers
in Kubikfaden, ... 1.10 1,05[2,00 1,20] 0,16| 0,08| 0,05| 0,20| 6,04
Vorrat an Wolframit bis ;
zu einer Teufe von |
1 Faden in Pud ..ı— |17,4 —_ | 16,2| — TS — [04 |34,0